
Laut einem neuen Leak könnten AMD Ryzen AI 400 Desktop-APUs in der ersten Hälfte des Jahres 2026 auf den Markt kommen. Das gemunkelte Startfenster deutet auf das erste Quartal 2026 hin, was trotz der Verzögerungen beim Zen 6 potenziell gute Nachrichten für AM5-Benutzer signalisiert.
Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass AMDs Zen 6 „Olympic Ridge“-Architektur erst im nächsten Jahr fertig sein wird. Allerdings verlagert sich die Aufmerksamkeit nun auf die Ryzen AI 400-Serie, deren Veröffentlichung näher zu sein scheint.
Leaks deuten auf die Einführung des Ryzen AI 400 Desktop im ersten Quartal 2026 hin
Laut TechPowerUp stellte AMD auf der CES 2026 seine mobilen APUs Ryzen AI 400 „Gorgon Point“ vor. Diese Chips basieren auf Zen 5- und Zen 5c-Kernen und zielen auf KI-fähige Laptops der nächsten Generation ab.
Bei der gleichen Veranstaltung zeigte AMD auch eine Vorschau auf AM5-basierte Ryzen AI 400-Desktop-APUs. Während die offiziellen Spezifikationen noch geheim bleiben, deutet ein neuer Leak darauf hin, dass diese Desktop-Varianten bereits im ersten Quartal 2026 auf den Markt kommen könnten.
Die neuen Informationen stammen von Moore’s Law Is Dead, das Einzelheiten zu einem möglichen Start im ersten Halbjahr 2026 mitteilte. Der Leaker veröffentlichte außerdem einen kurzen Werbeclip, der angeblich einen Ryzen AI 400 Pro-Prozessor installiert in einem AM5-Sockel zeigt.
Heute kann ich bestätigen, dass #AMD Gorgon Point derzeit plant, im ersten Halbjahr 2026 auf AM5 zu kommen! Tatsächlich könnte es sogar zum Start des ersten Quartals kommen.
Als Beweis – hier ist ein durchgesickertes Werbevideo, das AMD derzeit mit Partnern verbreitet. pic.twitter.com/7iPop8KVLl
— Moores Gesetz ist tot (@mooreslawisdead) 25. Februar 2026
Obwohl AMD die Spezifikationen nicht bestätigt hat, wird erwartet, dass die Desktop-APUs Silizium verwenden, das der Strix Point-Architektur ähnelt. Im Vergleich zu ihren mobilen Gegenstücken würden Desktop-Versionen wahrscheinlich über überarbeitete Energieverwaltungsprofile und höhere Taktraten verfügen.
Gemunkelte Spezifikationen: 12 Kerne, RDNA 3.5 und 60 TOPS NPU
Gerüchte deuten auf eine Top-Tier-Konfiguration mit 12 CPU-Kernen hin, aufgeteilt auf 4 leistungsstarke Zen 5-Kerne und 8 effizienzorientierte Zen 5c-Kerne. Auf der Grafikseite könnte die integrierte GPU bis zu 16 RDNA 3.5 Compute Units umfassen.
Die KI-Leistung scheint ein Hauptaugenmerk zu sein. Es wird erwartet, dass die Chips über eine NPU verfügen, die etwa 60 TOPS liefern kann, wodurch sie für KI-gesteuerte Desktop-Workloads und lokale Inferenzaufgaben geeignet sind.
Wenn sich diese Angaben als zutreffend erweisen, könnten Ryzen AI 400-Desktop-APUs eine wichtige Ergänzung der AM5-Plattform werden, insbesondere für Benutzer, die KI-optimierte Systeme erstellen möchten, ohne auf diskrete Beschleuniger angewiesen zu sein.
In diesem Zusammenhang hat AMD kürzlich eine KI-GPU-Partnerschaft mit Meta angekündigt und eine mehrjährige Vereinbarung mit Nutanix zum Aufbau einer offenen KI-Plattform für Unternehmen geschlossen. Zusammengenommen unterstreichen diese Schritte AMDs umfassenderen Vorstoß in die KI sowohl im Verbraucher- als auch im Unternehmensmarkt.
Derzeit hat AMD weder ein offizielles Veröffentlichungsdatum noch vollständige Spezifikationen für die Ryzen AI 400-Desktop-Reihe bekannt gegeben. Weitere Details werden in den kommenden Monaten erwartet, wenn das gemunkelte Fenster für das erste Quartal 2026 näher rückt.
*️⃣ Quelllink:
AMDs Zen 6 „Olympic Ridge“-Architektur, TechPowerUp , #AMD , pic.twitter.com/7iPop8KVLl , 25. Februar 2026 , KI-GPU-Partnerschaft mit Meta, mehrjährige Vereinbarung mit Nutanix,