AMD arbeitet an einer neuen CPPC-Funktion, die die CPU-Leistung des Zen 6 steigern könnte

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AMD arbeitet an einer neuen CPPC-Funktion, die die CPU-Leistung des Zen 6 steigern könnte

Laut einem aktuellen Linux-Kernel-Patch bereitet AMD offenbar eine neue CPU-Planungsfunktion vor, die die Leistung seiner kommenden Prozessoren verbessern könnte.

AMD-Prozessoren basieren bereits auf Collaborative Processor Performance Control (CPPC), einem Teil des ACPI-Standards, der es dem Betriebssystem ermöglicht, die CPU-Leistung und das Energieverhalten dynamisch zu verwalten. Eine bestehende Funktion in CPPC ist „Bevorzugte Kerne“, mit der das Betriebssystem Arbeitslasten zuerst auf den schnellsten CPU-Kernen planen kann.

Ein neu entdeckter Patch auf der Linux-Kernel-Mailingliste enthüllt, dass AMD eine weitere Funktion namens Performance Priority einführt.

Neue CPPC-Funktion priorisiert wichtige CPU-Kerne

Die neue Leistungsprioritätsfunktion soll bestimmten CPU-Kernen im Vergleich zu anderen ein höheres Mindestleistungsniveau verleihen. Diese Mindestleistungsniveaus, manchmal auch als „Leistungsuntergrenzen“ bezeichnet, stellen sicher, dass wichtige Arbeitslasten auf Kernen ausgeführt werden, die höhere Grundgeschwindigkeiten beibehalten.

Dieser Ansatz kann dazu beitragen, dass kritische Aufgaben schneller erledigt werden, während weniger wichtige Arbeitslasten auf Kernen mit niedrigerer Priorität ausgeführt werden können.

Laut Kernel-Patch kann die System-Firmware diese Leistungseinschränkungen auch bei der Verwaltung der Strom- oder thermischen Drosselung berücksichtigen. Wenn die Leistung des Prozessors aufgrund von Leistungsgrenzen oder Hitzeeinschränkungen reduziert werden muss, können Kerne mit höherer Priorität dennoch ein höheres Leistungsniveau aufrechterhalten.

Userspace-Kontrolle über die Kernleistungsebenen

Der Patch deutet auch darauf hin, dass Userspace-Software bestimmten CPU-Kernen unterschiedliche Mindestleistungsstufen zuweisen könnte. Diese Flexibilität könnte es Betriebssystemen oder Leistungstools ermöglichen, die Arbeitslastplanung basierend auf der Priorität zu optimieren.

Es wird erwartet, dass die Funktion auf AMDs Zen 6-Prozessoren der nächsten Generation eingeführt wird, einschließlich der gemunkelten Ryzen 10000-Serie, die auch unter dem Codenamen „Olympic Ridge“ bekannt ist.

Gerüchten zufolge sollen sowohl Desktop- als auch mobile Zen 6 Ryzen-CPUs etwa Anfang 2027 auf den Markt kommen.

Wenn diese Fristen einhalten, könnte die Unterstützung für die neue CPPC-Leistungsprioritätsfunktion in einer zukünftigen Windows-Version verfügbar sein, möglicherweise Windows 11 26H2 oder 27H2, abhängig vom Update-Zeitplan von Microsoft.

AMD hat die Funktion noch nicht offiziell bestätigt, aber ihr Erscheinen in der Linux-Kernel-Entwicklung deutet stark darauf hin, dass das Unternehmen zusätzliche CPU-Planungsoptimierungen für seine Prozessoren der nächsten Generation vorbereitet.

Die Entdeckung geht einher mit anderen aktuellen AMD-Updates, darunter neuen Details zur Ryzen AI PRO 400-Plattform und dem Vorgehen des Unternehmens gegen Gerüchte über Verzögerungen bei seinen Instinct MI455X-Beschleunigern.

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