
Durch die Einführung des Opera Deep Research Agent (ODRA) in Opera Neon treibt Opera seine KI-gestützte Browser-Vision noch weiter voran. Die Funktion, die bald für Benutzer verfügbar sein wird, wird dafür sorgen, dass die hauseigene KI-Engine von Opera genauere Antworten auf komplexe Anfragen direkt im Browser liefert.
ODRA befindet sich seit mehr als zwei Jahren in der Entwicklung und schließt sich nun dem bestehenden Agenten-Trio Chat, Do und Make an. Mit anderen Worten: ODRA ist der vierte integrierte KI-Agent in Opera Neon.
Im Gegensatz zu typischen KI-Chat-Assistenten ist ODRA für tiefgreifende Recherchen konzipiert. Es durchsucht mehrere Quellen, vergleicht Daten und erstellt strukturierte, referenzgestützte Berichte, die auf Ihre Anfrage zugeschnitten sind. Opera erklärt, dass ODRA wie ein Team digitaler Forscher arbeitet:
-
Forscher sammeln und fassen relevante Daten zusammen.
-
Vorgesetzte überwachen den Prozess, verfeinern die Ergebnisse und lösen bei Bedarf weitere Iterationen aus.
Dieser Arbeitsablauf im akademischen Stil ermöglicht es ODRA, ausführliche und überprüfbare Antworten zu erstellen, was immer ideal für Projekte, Berichte oder Themenerkundungen ist, die mehr als nur schnelle Antworten erfordern.
Wie ODRA in Opera Neon funktioniert
Opera hat sein Backend überarbeitet, um den Forschungsprozess von ODRA zu parallelisieren. Jede Abfrage wird in kleinere Teilprobleme zerlegt, die gleichzeitig ausgeführt werden, ähnlich wie GPUs mehrere Vorgänge gleichzeitig verarbeiten.
Dieser Ansatz ermöglicht es ODRA, Ihre Frage aus mehreren Blickwinkeln zu analysieren und so schneller umfassendere Erkenntnisse zu liefern. Aufgrund der Komplexität einer umfassenden Recherche kann der Vorgang jedoch laut Opera zwischen 5 und 20 Minuten dauern. Nach Fertigstellung erhalten Benutzer ein umfassendes „Forschungsdokument“ mit Zitaten und referenzierten Quellen.
Bild: Oper
Der neue Forschungsagent wird neben den bestehenden KI-Agenten in Neons Omnibox erscheinen. Benutzer können einfach ODRA auswählen, eine Eingabeaufforderung eingeben und mit der Analyse beginnen. Wenn eine Klärung erforderlich ist, wird ODRA vor der Erstellung des Berichts weitere Fragen stellen.
Basiert auf einer offenen, modellunabhängigen KI-Engine
Die KI-Engine von Opera ist modellunabhängig, das heißt, sie kann Technologien verschiedener Anbieter wie Sora 2 von OpenAI, Nano Banana von Google und Gemini-Modelle kombinieren. Diese Flexibilität ermöglicht Opera die schnelle Bereitstellung von Updates und neuen Agenten, manchmal sogar wöchentlich.
Das Unternehmen gibt an, dass die Benchmark-Leistung von ODRA bereits mit Deep-Research-Agenten von OpenAI und Google mithalten kann, wobei interne Tests eine stetige Verbesserung der Genauigkeit und Relevanz zeigen.
Bild: Oper
Opera Neon bleibt vorerst für eine begrenzte Anzahl von Benutzern verfügbar, aber diejenigen, die bereits auf der Plattform sind, werden bald frühen Zugriff auf ODRA erhalten. Benutzer, die sich auf der Neon-Warteliste eingetragen haben, sollten ihren Posteingang auf Einladungen im Auge behalten. Wenn Sie sich noch nicht angemeldet haben, können Sie sich hier in die Warteliste eintragen.
*️⃣ Quelllink:
Opera Deep Research Agent (ODRA) in Opera Neon,
,
,
hier auf die Warteliste setzen,