NVIDIA kann die Produktion der GeForce RTX 3060 bei Samsung Foundry wieder aufnehmen

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Die GeForce RTX 3060 war eine der beliebtesten Grafikkarten von NVIDIA und bot 3.584 CUDA-Kerne und bis zu 12 GB GDDR6-Speicher. Laut einem Bericht des koreanischen Outlets Hankyung bereitet sich Samsung Foundry nun darauf vor, die Produktion der GPU wieder aufzunehmen.

Wenn dies zutrifft, würde der Schritt die Ampere-basierte RTX 3060 etwa zwei Jahre nach angeblichem Produktionsende zurückbringen.

Samsung stellt die GPU möglicherweise erneut im 8-nm-Verfahren her

In dem Bericht wird behauptet, dass Samsung die RTX 3060 erneut mit seinem 8-nm-Fertigungsknoten produzieren wird. Dabei handelt es sich um die gleiche Prozesstechnologie, die bei der ursprünglichen Einführung der GPU Anfang 2021 verwendet wurde.

Die Produktion der Karte ging zurück, nachdem NVIDIA Ende 2022 die Produktion seiner neueren GPUs der RTX 40-Serie an TSMC verlagerte. Die RTX 3060 wurde schließlich im Jahr 2024 eingestellt.

Gerüchte aus chinesischen Lieferkettenquellen deuteten jedoch kürzlich darauf hin, dass NVIDIA im laufenden Quartal möglicherweise weitere RTX 3060-Einheiten ausliefern könnte.

Ältere GPUs gewinnen aufgrund der KI-Nachfrage an Aufmerksamkeit

Grafikkarten wie die RTX 3060 wurden ursprünglich für Gaming- und Grafik-Workloads auf PCs und Konsolen entwickelt. In den letzten Jahren wurden viele dieser GPUs jedoch auch für Workloads mit künstlicher Intelligenz eingesetzt.

Der Hankyung-Bericht verknüpft den möglichen Neustart der Produktion mit Exportbeschränkungen für fortschrittliche KI-Chips. Diese Einschränkungen betreffen vor allem Lieferungen nach China und in andere Regionen.

Aufgrund dieser Einschränkungen erwägt NVIDIA möglicherweise den Verkauf älterer GPU-Modelle, die nicht in die eingeschränkten Kategorien fallen.

Die Unsicherheit in der Exportpolitik kann die Strategie von NVIDIA beeinflussen

Berichten zufolge diskutieren US-Beamte über neue Rahmenbedingungen für den Export von KI-Chips. Diese regulatorische Unsicherheit hat zusätzlichen Druck auf Halbleiterunternehmen ausgeübt, die auf globale Märkte angewiesen sind.

Ältere GPUs könnten eine alternative Produktoption in Regionen darstellen, in denen fortschrittliche KI-Beschleuniger nicht ausgeliefert werden können.

Während der CES 2026 deutete NVIDIA-CEO Jensen Huang auch an, dass die Rückkehr älterer GPUs dazu beitragen könnte, den Druck auf dem Gaming-Markt zu verringern. Die Preise für High-End-GPUs wie die RTX 5090 und RTX 5070 sind in letzter Zeit stark gestiegen, was zu Versorgungsproblemen geführt hat.

Trotz der Berichte hat NVIDIA nicht offiziell bestätigt, dass die RTX 3060-Produktion wieder aufgenommen wird.

NVIDIA treibt die Entwicklung neuer KI-Hardware weiter voran

Während Gerüchte über ältere GPUs die Runde machen, treibt NVIDIA seine Hardware der nächsten Generation weiter voran.

Das Unternehmen hat kürzlich erste Muster seiner Vera Rubin VR200-Plattform an Partner ausgeliefert. Huang neckte bei NVIDIA GTC auch kommende Prozessoren und versprach Chips, „die die Welt noch nie gesehen hat“.

Die mögliche Rückkehr der RTX 3060 bleibt vorerst unbestätigt, aber die Berichte verdeutlichen, wie sich die Nachfrage nach GPUs weiter verschiebt, da die Arbeitslast der künstlichen Intelligenz in der gesamten Branche zunimmt.

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