Positron erhält 230 Millionen US-Dollar, um NVIDIAs KI-Hardware herauszufordern

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Wir haben bereits gesehen, dass Microsoft große Speicherlieferungsverträge abgeschlossen hat, um seine KI-Ambitionen zu unterstützen, aber der Wettbewerbsdruck im Bereich der KI-Hardware nimmt weiter zu, da neue Akteure ernsthafte Finanzierung anlocken.

Laut TechCrunch hat Positron in einer Finanzierungsrunde der Serie B 230 Millionen US-Dollar gesammelt, um den Einsatz seiner Hochgeschwindigkeitsspeicher und inferenzorientierten KI-Chips zu beschleunigen. Die Runde umfasst die Beteiligung der Qatar Investment Authority und spiegelt die umfassendere Strategie Katars wider, eine souveräne KI-Infrastruktur aufzubauen und die inländische Rechenkapazität zu erweitern.

Die Finanzierung signalisiert eine wachsende Nachfrage nach NVIDIA-Alternativen

Positron mit Sitz in Reno wurde erst vor drei Jahren gegründet und hat inzwischen insgesamt etwas mehr als 300 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Unternehmen sicherte sich im vergangenen Jahr bereits 75 Millionen US-Dollar von Investoren wie Valor Equity Partners, Atreides Management, DFJ Growth, Flume Ventures und Resilience Reserve.

Der Zeitpunkt der Investition verdeutlicht die wachsende Nachfrage nach Alternativen zu NVIDIA, insbesondere da Hyperscaler und große KI-Entwickler nach Möglichkeiten suchen, die über herkömmliche GPU-lastige Architekturen hinausgehen. Berichten zufolge haben mehrere große KI-Anbieter, darunter OpenAI, ihre Unzufriedenheit mit bestimmten Aspekten der neuesten KI-Beschleuniger von NVIDIA zum Ausdruck gebracht, was das Interesse an konkurrierenden Lösungen geweckt hat.

Atlas zielt auf energieeffiziente KI-Inferenz-Workloads ab

Positron behauptet, sein Chip der ersten Generation, Atlas, könne mit der Leistung der H100-GPU von NVIDIA mithalten und dabei weniger als ein Drittel der Energie verbrauchen. Die Atlas-Chips werden in Arizona hergestellt und konzentrieren sich eher auf KI-Inferenz als auf groß angelegtes Modelltraining, ein Bereich, der ein schnelles Wachstum verzeichnet, da Unternehmen von der Erstellung von Modellen zur maßstabsgetreuen Bereitstellung übergehen.

Über die Schlussfolgerung hinaus sagt Positron, dass seine Chips auch bei Hochfrequenz-Computing- und Videoverarbeitungs-Workloads eine starke Leistung erbringen und ihre Attraktivität für Rechenzentrumsbetreiber erhöhen, die auf Effizienz ausgerichtet sind.

Unterdessen warnt NVIDIA weiterhin davor, dass die KI-Nachfrage weiterhin hoch ist. Das Unternehmen sagte kürzlich, dass TSMC möglicherweise die Chip-Produktionskapazität verdoppeln muss, um die KI-Anforderungen zu erfüllen, und stellte gleichzeitig klar, dass jede große Investition in OpenAI schrittweise und nicht auf einmal erfolgen würde.

*️⃣ Quelllink:

Microsoft sicherte sich große Speicherlieferungsverträge, TechCrunch, TSMC muss möglicherweise die Chipproduktion verdoppeln, große Investitionen in OpenAI,