
NVIDIA RTX 6000D ist in einem Teardown-Video aufgetaucht, das im Vergleich zur RTX PRO 6000 Blackwell reduzierte Spezifikationen enthüllt. Folgendes hat sich in der China-exklusiven Variante geändert.
Laut Wccftech wurden kürzlich bei einem Teardown das PCB-Layout und die Speicherkonfiguration der RTX 6000D freigelegt, einer Workstation-GPU für den chinesischen Markt, die auf der Blackwell-Architektur von NVIDIA basiert.
RTX 6000D-Teardown zeigt reduzierten Speicher und reduzierte Kerne
Die RTX 6000D positioniert sich als regionales Gegenstück zur NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell. Obwohl beide auf ähnlichen Designgrundlagen basieren, zeigt der Teardown deutliche Hardware-Unterschiede.
Berichten zufolge verwendet die RTX 6000D Server Edition dieselbe passive Kühllösung wie die PRO 6000 Server Edition. Nachdem der Kühler entfernt wurde, zeigte sich auf der Platine jedoch ein anderes Bild.
Im Gegensatz zum vollbestückten PRO-Modell verfügt die RTX 6000D über vier leere Speichersteckplätze.
Die Karte verfügt über 84 GB GDDR7 und einen 448-Bit-Bus
Statt 32 Speichermodulen nutzt die RTX 6000D 28x 3GB GDDR7-Chips. Diese Konfiguration erhöht die Gesamtspeicherkapazität auf 84 GB.
Das reduzierte Speicherlayout führt zu einer 448-Bit-Speicherschnittstelle im Vergleich zum breiteren Bus der vollwertigen RTX PRO 6000 Blackwell, die über 96 GB GDDR7 verfügt.
Auch die Anzahl der CUDA-Kerne unterscheidet sich. Berichten zufolge verfügt der RTX 6000D über 19.968 CUDA-Kerne, während der PRO 6000 Blackwell über 24.064 verfügt. Andere Spezifikationen scheinen ebenfalls reduziert zu sein, die vollständigen Details bleiben jedoch begrenzt.
Benutzerdefiniertes Kühl- und Leistungsverhalten
Im vorgestellten Workstation-Build wurde der serienmäßige passive Serverkühler durch einen maßgeschneiderten Wasserblock- und Kühleraufbau ersetzt. Berichten zufolge tauschen einige Systemintegratoren den Standardkühler aus, um den thermischen Spielraum in Hochleistungsumgebungen zu verbessern.
Die RTX 6000D 84 GB verfügt über eine Nenn-TDP von 600 W. Während des Tests erreichte das Workstation-System einen Spitzenstromverbrauch von etwa 419 W.
Zum Vergleich: Die RTX PRO 6000 Server Edition unterstützt konfigurierbare TDP-Einstellungen. Berichten zufolge ist die Leistung der Max-Q Workstation Edition-Variante auf 300 W begrenzt, um geringere thermische und akustische Ziele zu erreichen.
Die RTX 6000D scheint speziell auf den chinesischen Markt zugeschnitten zu sein. Jüngsten Berichten zufolge könnte NVIDIA das GPU-Angebot der RTX 50-Serie nach China um bis zu 40 % reduzieren, was auf strengere regionale Zuteilungsstrategien hindeutet.
Gleichzeitig bereitet NVIDIA Berichten zufolge die Markteinführung der RTX 5090 Ti später in diesem Jahr vor, was darauf hindeutet, dass die Entwicklung von High-End-GPUs trotz der sich verändernden Marktdynamik fortgesetzt wird. Es scheint jedoch, dass es bei der RTX 50 SUPER und der RTX 60-Serie zu Verzögerungen kommt.
Der RTX 6000D-Teardown bietet vorerst einen seltenen Einblick, wie NVIDIA die Flaggschiff-Workstation-Chips für bestimmte Regionen anpasst und dabei Leistung, Speicherkonfiguration und regulatorische Überlegungen in Einklang bringt.
*️⃣ Quelllink:
Wccftech, Reduzierung der GPU-Lieferung der RTX 50-Serie nach China, Vorbereitung der RTX 5090 Ti, RTX 50 SUPER verzögert sich,