Intel Core Ultra 7 356H-Leck-Hinweise auf stärkeren Multicore, schwächere iGPU

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Intel bleibt beschäftigt, auch wenn AMD neue Hardware wie den Ryzen 7 9850X3D auf den Markt bringt. Neue Leaks werfen nun Licht auf den Intel Core Ultra 7 356H, einen kommenden mobilen Panther-Lake-Prozessor, der auf dünne und leichte Laptops und Premium-Notebooks abzielt.

Laut einem Bericht von TechPowerUp plant Intel, den Core Ultra 7 356H mit einem 16-Kern-Hybriddesign auszustatten, das 4 Leistungskerne und 12 Effizienzkerne kombiniert.

Durchgesickerte Core Ultra 7 356H-Benchmarks erscheinen vor der Veröffentlichung

Die Leistungsergebnisse wurden bereits vor offiziellen Embargos auf Diese Leaks bieten einen ersten Einblick in das Verhalten von Panther Lake bei realen Workloads.

Ultra 7 356H

Cinebench R23

🟢ST=2013(< Ultra 255H)

🟢MT=20721(≥ Ultra 255H)

3DMark Steel Nomad Light=2110 (34 % von Ultra 9 388H)

— 孤城Hardware (@realVictor_M) 30. Januar 2026

CPU-Leistung: Multicore-Gewinne, Single-Core-Störungen

Die durchgesickerten Zahlen deuten auf bedeutende Verbesserungen bei Multicore-Workloads hin. Im Vergleich zu Intel-Mobilchips der letzten Generation skaliert der Core Ultra 7 356H besser, wenn alle Kerne aktiviert sind, was Produktivitätsaufgaben wie Rendering und Kompilierung zugute kommen dürfte.

Allerdings scheint die Single-Core-Leistung weitgehend unverändert zu sein. Die Ergebnisse stimmen weitgehend mit denen früherer Intel-Mobil-CPUs überein, was darauf hindeutet, dass sich Panther Lake mehr auf parallele Arbeitslasten als auf Geschwindigkeitssteigerungen pro Kern konzentriert.

CPU |

Cinebench R23 Single-Core |

Cinebench R23 Multi-Core—|—|—Intel Core Ultra 7 356H |

2.013 |

20.721

Intel Core Ultra 7 255H |

~2.060 |

~18.679

Die integrierte Grafik ist in Mitleidenschaft gezogen

Der überraschendste Teil des Lecks betrifft die Grafikleistung. Der Core Ultra 7 356H verwendet die Intel Graphics 4 Xe3 iGPU, die über weniger Ausführungseinheiten verfügt als die Arc 140V iGPU des ausgehenden Core Ultra 7 255H.

Infolgedessen deuten die durchgesickerten Benchmarks auf einen spürbaren Rückgang der integrierten GPU-Leistung hin, insbesondere bei synthetischen Grafiktests.

CPU |

3DMark Steel Nomad Light iGPU-Score—|—Intel Core Ultra 7 356H |

2.110 Punkte

Intel Core Ultra 7 255H |

~3.279–3.532 Punkte (DX12/Vulkan)

Zusammengenommen deuten die Leaks auf einen klaren Kompromiss hin. Panther Lake bietet eine stärkere CPU-Multicore-Leistung, opfert jedoch die integrierte Grafikleistung. Dieses Gleichgewicht könnte sich auf Spiele, GPU-beschleunigte Arbeitslasten und kreative Apps auswirken, die auf der iGPU basieren.

Dies verschafft Intel auch eine härtere Wettbewerbsposition gegenüber AMD. AMDs Ryzen AI 400 APUs kommen bereits in ausgelieferten Laptops zum Einsatz und zeigen im Vergleich zu Intel-Mobilchips der aktuellen Generation eine starke CPU- und iGPU-Leistung.

Über Panther Lake hinaus baut Intel sein Ökosystem weiter aus. Das Unternehmen arbeitet an einer dedizierten Handheld-Gaming-Plattform und hat kürzlich die XeSS 3-Unterstützung für Arc-GPUs durch ein neues Treiber-Update eingeführt, was auf anhaltende Investitionen in Gaming- und Grafiktechnologien hinweist.

Sobald Intel die Embargos aufhebt und die vollständigen Panther-Lake-Spezifikationen bekannt gibt, sollte es mehr Klarheit geben. Derzeit zeichnen die Leaks das Bild eines CPU-fokussierten Upgrades mit einem bemerkenswerten Grafikkompromiss.

*️⃣ Quelllink:

Ryzen 7 9850X3D, TechPowerUp, 30. Januar 2026 , dedizierte Handheld-Gaming-Plattform, führte XeSS 3-Unterstützung für Arc-GPUs ein,