
Microsoft scheint das Erbe von zwei seiner am längsten bestehenden fiktiven Unternehmen, Contoso und Fabrikam, zu beenden (über The Register). Ja, das waren erfundene „Kunden“, die jahrzehntelang in unzähligen Demos, Tutorials und Schulungsmaterialien auftauchten.
Contoso, der in Paris ansässige Megahersteller, der es immer geschafft hat, die Microsoft-Technologie makellos aussehen zu lassen. Fabrikam hingegen war das Vorbild für den Online-Handel. Beide sind seit Anfang der 2000er Jahre ein fester Bestandteil. Sie entwickelten sich mit jedem Produktzyklus weiter und wechselten von Windows Server und SQL Server zur Cloud, zur digitalen Transformation und schließlich zur KI.
Wenn Sie jemals der Marketingmanagerin Megan Bowen begegnen, sollten Sie wissen, dass es sich auch um eine von Microsoft erfundene Figur handelt, nur um ihre Geschichten zu konkretisieren. Auf der diesjährigen Ignite stellte Microsoft eine neue fiktive Marke vor, Zava, die ein Einzelhändler verkauft, der etwas verkauft, das es „intelligente Sportbekleidung“ nennt.
Seitdem taucht Zava bereits im gesamten Microsoft-Ökosystem auf, von GitHub-Repos bis hin zur technischen Dokumentation. Teilweise hat sich die Marke zu einem vollwertigen Baumarkt mit realistischem Kundenverhalten, saisonalen Trends und einem detaillierten Produktkatalog entwickelt.
Mit anderen Worten: Nach Jahren digitaler Transformationen und unzähligen Demo-Auftritten sehen die klassischen Fake-Konzerne von Microsoft aus, als wären sie endlich im Ruhestand. Zava tritt nun als aktualisiertes, KI-fokussiertes Storytelling-Tool des Unternehmens für die nächste Generation von Microsoft-Produkten ein.
*️⃣ Quelllink:
The Register , Contoso , Microsofts Ökosystem , GitHub-Repos ,