
Details zur Intel Arrow Lake-Aktualisierung werden mit Core Ultra 5 250K Plus und 270K Plus bekannt gegeben
Intels Arrow Lake Refresh für Core Ultra Series 2 scheint eher ein sorgfältig abgestimmtes Update als eine vollständige Überarbeitung der Architektur zu sein. Anstatt neues Silizium einzuführen, scheint sich Intel auf Änderungen zu konzentrieren, die es innerhalb der bestehenden Arrow-Lake-S-Plattform liefern kann.
Arrow Lake Refresh konzentriert sich auf die Kernbalance, nicht auf Neugestaltung
Laut Guru 3D plant Intel, mit Arrow Lake Refresh zwei Schlüsselbereiche anzupassen: E-Core-Anzahl und gemeinsame L3-Cache-Kapazität. Diese Änderungen ermöglichen es Intel, die Leistung bei realen Arbeitslasten zu verbessern, ohne den zugrunde liegenden Chip zu überarbeiten.
Frühere Gerüchte deuteten auf drei freigeschaltete „Plus“-Modelle hin, darunter einen Core Ultra 9 290K Plus. Neuere Informationen deuten nun darauf hin, dass Intel diese SKU möglicherweise gestrichen hat und zwei nicht gesperrte Refresh-CPUs im Sortiment verbleiben: der Intel Core Ultra 5 250K Plus und der Core Ultra 7 270K Plus.
Core Ultra 5 250K Plus zielt auf Multitasking-Gewinne ab
Der Core Ultra 5 250K Plus dient angeblich als direktes Upgrade zum Core Ultra 5 245K. Intel behält die gleiche 6-P-Core-Konfiguration bei, erhöht jedoch die E-Core-Anzahl auf 12 und fügt einen zusätzlichen Skymont-E-Core-Cluster hinzu.
Dieses Setup zielt darauf ab, gemischte Arbeitslasten wie Multitasking, Hintergrundaufgaben, Streaming und Produktivitätsanwendungen zu verbessern. Auch beim L3-Cache soll es einen Sprung von 24 MB auf 30 MB geben, während der maximale P-Core-Boost 5,30 GHz erreicht, etwa 100 MHz mehr als die 245 KB.
Core Ultra 7 270K Plus füllt die Lücke unterhalb von Ultra 9
Der Core Ultra 7 270K Plus scheint als „Vollkonfiguration“-Arrow-Lake-S-Teil positioniert zu sein. Berichten zufolge ermöglicht es alle 8 P-Kerne und alle 16 E-Kerne, die auf dem Chip verfügbar sind, gepaart mit dem vollen 36 MB L3-Cache.
Der maximale P-Core-Boost liegt Berichten zufolge bei 5,50 GHz und liegt damit unter dem 5,70 GHz-Boost des Core Ultra 9 285K. Möglicherweise deaktiviert Intel auch Thermal Velocity Boost, um eine klare Abgrenzung zu High-End-Modellen zu gewährleisten und eine aggressivere Preisgestaltung zu unterstützen.
Insgesamt scheint Arrow Lake Refresh darauf ausgelegt zu sein, die Ressourcen über die Ebenen hinweg neu zu verteilen, anstatt größere Frequenzerhöhungen anzustreben. Durch das selektive Hinzufügen von E-Cores und Cache kann Intel die Leistungsskalierung verfeinern und gleichzeitig seine bestehende Plattform beibehalten.
In diesem Zusammenhang sind auch Spezifikationen für Intels kommende Chipsätze der 900er-Serie durchgesickert, was darauf hindeutet, dass es neben zukünftigen Desktop-CPUs auch umfassendere Plattformänderungen geben wird.
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