
Microsoft Lens erreicht offiziell das Ende der Fahnenstange, da Microsoft damit beginnt, die App zum Scannen von Dokumenten aus den großen App-Stores zu beziehen. Während für bestehende Benutzer noch eine kurze Kulanzfrist gilt, ist der Ruhestandsprozess jetzt in vollem Gange.
Die Entfernung von Microsoft Lens aus den App Stores markiert einen wichtigen Meilenstein
Microsoft brachte Microsoft Lens ursprünglich als Office Lens auf Windows Phone im Jahr 2014 auf den Markt, gefolgt von Android- und iOS-Versionen im Jahr 2015. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die App zu einem beliebten Tool zum Scannen von Dokumenten, Whiteboards und Quittungen mit einer Smartphone-Kamera.
Laut Neowin hat Microsoft Microsoft Lens nun aus den App Stores entfernt, was einen wichtigen Schritt in seinem Zeitplan für die Außerbetriebnahme darstellt. Benutzer können die App nicht mehr herunterladen, sobald sie aus den Storefronts verschwindet.
Bestehende Benutzer können noch bis zum 9. März Dokumente scannen
Benutzer, die Microsoft Lens bereits vor der Entfernung installiert haben, können weiterhin Dokumente scannen, jedoch nur bis zum 9. März. Nach diesem Datum verliert die App ihre Kernscanfunktionalität vollständig.
Im Abschnitt „MyScans“ gespeicherte Scans bleiben zugänglich, solange die App auf dem Gerät installiert bleibt. Allerdings bietet Microsoft keinen offiziellen Support mehr für den MyScans-Zugriff und erfordert nun, dass sich Benutzer mit einem Microsoft-Konto anmelden.
Bedenken der Benutzer und Gründe für die Abschaltung
Die Entscheidung von Microsoft scheint eher auf Kostensenkungen und Produktoptimierung als auf eine geringe Akzeptanz zurückzuführen zu sein. Die jüngsten Beschwerden konzentrierten sich auf erzwungene Anmeldeanforderungen und Befürchtungen, dass Scans automatisch auf geschäftliche oder private Microsoft-Konten hochgeladen werden.
Diese Bedenken haben einige Benutzer von der App abgehalten, noch bevor ihre Einstellung angekündigt wurde.
Microsoft empfiehlt OneDrive, Benutzer suchen woanders
Microsoft empfiehlt Benutzern nun, zum Scannen von Dokumenten auf OneDrive umzusteigen. Einige unzufriedene Benutzer empfehlen jedoch Scan-Apps von Drittanbietern, anstatt auf OneDrive zu migrieren.
Mit der Entfernung aus dem App Store und dem bevorstehenden Verlust der Scanfunktionen steht Microsoft Lens nun fest am Ende seines Lebenszyklus.
Microsoft Lens ist nicht das einzige betroffene Produkt. Microsoft stellt außerdem bestimmte Geschäftspläne ein, die mit SharePoint Online und OneDrive verknüpft sind. Gleichzeitig investiert das Unternehmen weiterhin stark in KI und führt kürzlich KI-Agenten in OneDrive ein, die Benutzern helfen sollen, Dateien effizienter zu verwalten und zu organisieren.
Dieser Kontrast unterstreicht die umfassendere Strategie von Microsoft, veraltete Tools zu reduzieren und gleichzeitig KI-gestützte Dienste voranzutreiben.
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Microsoft Lens erreicht offiziell das Ende, Neowin, Pläne im Zusammenhang mit SharePoint Online und OneDrive, Einführung von KI-Agenten in OneDrive,