
Wenn Sie sich über Big Tech-Nachrichten auf dem Laufenden halten, wissen Sie vielleicht, dass Google in der EU eine Beschwerde gegen Microsoft wegen angeblicher Kartellpraktiken eingereicht hat. Nun, diese Beschwerde wurde von Google nun zurückgezogen. Die Nachricht kommt eine Woche, nachdem die EU eine Untersuchung der Cloud-Computing-Praktiken von Microsoft eingeleitet hat, um festzustellen, ob Microsoft dafür verantwortlich ist.
Um Sie auf den neuesten Stand zu bringen: Google hat letztes Jahr offiziell eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht, dass Microsofts wettbewerbswidrige Praxis Kunden auf die Cloud-Plattform Microsoft Azure beschränkt hat. In einer neuen Aktualisierung der Google-Erklärung vom September 2024 stellte Giorgia Abeltino, Head of Government Affairs & Public Policy bei Google Cloud Europe, fest:
Wir haben unsere Kartellrechtsbeschwerde bei der Europäischen Kommission (EK) eingereicht, um unseren Kunden und Partnern eine Stimme zum Thema wettbewerbswidriger Cloud-Lizenzierungspraktiken zu geben. Heute ziehen wir es angesichts der jüngsten Ankündigung zurück, dass die Europäische Kommission problematische Praktiken, die den Cloud-Sektor betreffen, in einem separaten Prozess bewerten wird. Wir stehen hinter den im folgenden Blog dargelegten Argumenten und arbeiten weiterhin mit politischen Entscheidungsträgern, Kunden und Regulierungsbehörden in der gesamten EU, im Vereinigten Königreich und anderswo zusammen, um uns für Wahlmöglichkeiten und Offenheit auf dem Cloud-Markt einzusetzen.
Berichten zufolge soll die Untersuchung in einem Jahr enden. Danach wird die Regulierungsbehörde entscheiden, ob Microsoft als Gatekeeper im Sinne des DMA-Gesetzes betrachtet werden kann. Im Falle eines Schuldspruchs muss das Unternehmen möglicherweise mehreren Anordnungen Folge leisten. Apropos Beschwerden: Microsoft kam kürzlich auch mit einer Kartellbeschwerde der französischen Suchmaschine Qwant davon.
Die französische Kartellbehörde hat den Fall mit der Begründung abgewiesen, dass Qwant es versäumt habe, „ausreichend überzeugende Elemente“ zur Untermauerung seiner Behauptungen vorzulegen. Qwant hat jedoch angekündigt, vor Gericht und bei anderen Regulierungsbehörden Berufung einzulegen.
*️⃣ Quelllink:
wurde jetzt von Google gelöscht , neues Update der Google-Erklärung vom September 2024 kam mit einer Kartellbeschwerde der französischen Suchmaschine Qwant davon,