
AMD meldete kürzlich starke Finanzergebnisse und stellte Kintex UltraScale+ Gen 2 FPGAs vor, was die Dynamik in den Unternehmens- und Embedded-Märkten verstärkte. Neue Details klären nun, wo AMD die Grenze für Gamer zieht.
FSR 4-Unterstützungsstatus und Hardwaregrenzen
Laut TechPowerUp unterstützt FidelityFX Super Resolution 4, das jetzt einfach als FSR 4 bezeichnet wird, viele Spiele, deckt jedoch nicht offiziell alle RDNA-GPU-Generationen ab. AMD teilte Hardware Unboxed mit, dass es kein Update zur offiziellen FSR 4-Unterstützung für die Radeon RX 7000-Serie oder ältere GPUs gibt.
FSR 4 hängt von den 8-Bit-Gleitkomma-Anweisungen (FP8) von RDNA 4 ab. RDNA 4-GPUs bieten Hardwareunterstützung für Wave Matrix Multiply Accumulate-Operationen im FP8-Format. RDNA 3 und RDNA 2 fehlt diese Fähigkeit. Ältere Radeon-GPUs unterstützen die INT8-Datenformate vollständig, können FP8 jedoch nicht in der erforderlichen Weise verarbeiten.
INT8-Leck, Leistungsergebnisse und Segmentierung
AMD hat versehentlich eine INT8-basierte FSR 4-Bibliothek auf GPUOpen veröffentlicht, was auf eine mögliche Kompatibilität mit älterer Hardware hinweist. Das Testen dieses durchgesickerten Builds führte zu gemischten Ergebnissen. In Cyberpunk 2077 bei 4K Ultra lieferte eine Radeon RX 7900 XTX eine 11 Prozent bessere Leistung als natives Rendering, lief aber 16 Prozent langsamer als FSR 3.1.
Diese Ergebnisse platzieren INT8 FSR 4 zwischen nativer Bildqualität und FSR 3.1-Leistung. Leistungseinbußen erklären wahrscheinlich die Zurückhaltung von AMD, es offiziell zu veröffentlichen. Auch die Produktsegmentierung spielt eine Rolle. AMD beschränkt FSR-„Redstone“-Funktionen, einschließlich Ray Regeneration und Radiance Caching, bereits auf RDNA 4-GPUs in der Radeon RX 9000-Serie. RDNA 3-, RDNA 2- und RDNA 1-Karten basieren weiterhin auf FSR 3.1 für die Hochskalierung und Frame-Generierung.
Trotz des Mangels an offizieller Unterstützung deutet die durchgesickerte INT8-Bibliothek darauf hin, dass FSR 4 später immer noch ältere GPUs erreichen könnte, mit geringerer Leistung als RDNA 4-Implementierungen. Allerdings sprechen nicht alle Nachrichten für AMD. Das Unternehmen sieht sich außerdem mit Versorgungsengpässen bei Server-CPUs in China konfrontiert, was den Druck auf die Unternehmensseite erhöht.
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