INBRAIN und Microsoft arbeiten gemeinsam an der Entwicklung KI-gestützter Brain Interface Tech (BCI)

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INBRAIN Neuroelectronics bereitet sich durch eine Partnerschaft mit Microsoft auf intelligente Gehirn-Computer-Schnittstellentherapeutika vor. Das Unternehmen plant, seine graphenbasierte neuronale Technologie mit der Agenten-KI- und Cloud-Infrastruktur von Microsoft zu verschmelzen. Laut INBRAIN wird dies dazu beitragen, adaptive Behandlungen neurologischer Störungen in Echtzeit zu ermöglichen.

Nach Angaben beider Unternehmen könnten die potenziellen Auswirkungen bahnbrechend sein. Durch die Schaffung von Präzisionsinterventionen mit geschlossenem Regelkreis könnte die Technologie eines Tages dabei helfen, Erkrankungen wie Parkinson, Epilepsie und psychiatrische Störungen oder Gedächtnisstörungen mit personalisierter Genauigkeit zu behandeln.

„Unsere Vision ist es, die intelligenteste, autonomeste und personalisierteste Schnittstelle zwischen dem Nervensystem und der KI zu schaffen“, sagte Carolina Aguilar, CEO und Mitbegründerin von INBRAIN Neuroelectronics. „Gemeinsam mit Microsoft bauen wir eine Zukunft auf, in der Gehirn-Computer-Schnittstellen das Nervensystem nicht nur dekodieren, sondern es auch wirklich verstehen und in Echtzeit darauf reagieren – und so den Körper in sein eigenes Betriebssystem verwandeln.“

Für Uneingeweihte: Die Plattform von INBRAIN basiert hauptsächlich auf Graphen, einem Material, das für seine Leitfähigkeit, Flexibilität und Biokompatibilität geschätzt wird. Dies ermöglicht neuronale Schnittstellen, die die Gehirnaktivität mit äußerster Präzision lesen und modulieren können. Und es bildet schließlich die Grundlage für KI-gesteuerte Therapien, die sich dynamisch an jeden Patienten anpassen.

Im Rahmen der Partnerschaft wird Microsoft seine Azure-Cloud-Infrastruktur und kognitive KI-Modelle beisteuern, um die kontinuierlichen Lernfunktionen der Plattform voranzutreiben. Clare Barclay, Präsidentin für Unternehmen und Industrie für EMEA bei Microsoft, nannte die Partnerschaft „die nächste Grenze der KI“ und stellte fest, dass sie „an der Schnittstelle von Neurowissenschaften, Bioelektronik und künstlicher Intelligenz“ liegt.

Beide Unternehmen betonten, dass die Partnerschaft im Einklang mit Microsofts größerem Ziel einer verantwortungsvollen und ethischen KI im Gesundheitswesen steht. Darüber hinaus werden Datenschutz und transparente Entwicklung Priorität haben, wenn sie das erforschen, was INBRAIN „KI-gestützte Organtherapeutika“ nennt.

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