
Microsoft erregt weiterhin Aufmerksamkeit, nachdem es einen soliden Umsatzanstieg von 16,7 % meldete, aber das Unternehmen nimmt auch wichtige Anpassungen an seiner Unternehmenssicherheits-Roadmap vor.
Microsoft hat nun bestätigt, dass es die Migrationsfrist für Microsoft Sentinel-Kunden verlängert und reagiert damit direkt auf das Feedback großer Organisationen, die mit komplexen Umstellungen zu kämpfen haben.
Die Frist für die Sentinel-Migration verschiebt sich auf das Jahr 2027
Microsoft hatte zuvor angekündigt, dass Sentinel-Kunden Verwaltungs- und Überwachungsworkflows vom Azure-Portal zum Defender-Portal migrieren müssen.
Laut Neowin hat sich dieser Zeitplan nun geändert. Die ursprüngliche Migrationsfrist vom 1. Juli 2026 wurde auf den 31. März 2027 verschoben, sodass Kunden fast neun zusätzliche Monate Zeit haben, um die Umstellung abzuschließen.
Laut Microsoft wurde die Erweiterung hauptsächlich von Organisationen angefordert, die Sentinel-Bereitstellungen in großem Maßstab verwalten. Diese Umgebungen erfordern häufig längere Planungszyklen, ausführliche Tests und eine formale Validierung, bevor größere betriebliche Änderungen in Betrieb genommen werden können.
Während viele Kunden bereits auf das Defender-Portal migriert sind, hat Microsoft anerkannt, dass andere mehr Zeit benötigen, um Kontinuität, Compliance und Zuverlässigkeit sicherzustellen. Die zusätzliche Landebahn ermöglicht es den Teams, neue Fähigkeiten zu bewerten und interne Prozesse anzupassen, bevor sie sich vollständig engagieren.
Microsoft bekräftigte, dass das Defender-Portal die meisten zukünftigen Sentinel-Updates erhalten wird, was eine langfristige Abhängigkeit vom Azure-Portal immer schwieriger macht, es sei denn, die Kompatibilitätsanforderungen erfordern dies.
Microsoft forderte IT-Administratoren und Sicherheitsverantwortliche auf, trotz der verlängerten Frist so früh wie möglich mit der Migrationsplanung zu beginnen, um einen betrieblichen Druck kurz vor 2027 zu vermeiden.
Neben den Sentinel-Änderungen hat Microsoft kürzlich einen neuen GitHub-Copilot-Skill für Azure Static Web Apps-Bereitstellungen eingeführt, der KI-gestützte Workflows für Entwickler erweitert, die mit Cloud-Infrastrukturen arbeiten.
Das Unternehmen hat außerdem seine Verpflichtungen zum Datenschutz bekräftigt und dabei den Schwerpunkt auf Transparenz, Benutzerkontrolle und verantwortungsvollen KI-Einsatz gelegt, da die Sicherheits- und Automatisierungsfunktionen in seinem gesamten Ökosystem weiter ausgeweitet werden.
Zusammen stärken diese Updates die umfassendere Strategie von Microsoft, die Sicherheit im Defender-Portal zu konsolidieren, die KI-Einführung zu beschleunigen und Unternehmen mehr Flexibilität für einen unterbrechungsfreien Übergang zu geben.
*️⃣ Quelllink:
Neowin meldete eine solide Umsatzsteigerung von 16,7 %, führte kürzlich einen neuen GitHub Copilot Skill ein und bekräftigte seine Datenschutzverpflichtungen.