
LibreOffice wehrt sich gegen eines der stärksten Verkaufsargumente von Microsoft Office: die Ribbon-Schnittstelle. In einem kürzlich erschienenen Blogbeitrag argumentiert die Document Foundation, dass sich viele Benutzer hauptsächlich wegen der Multifunktionsleiste für Microsoft Office entscheiden, meint aber, dass diese Präferenz möglicherweise nicht die nachgewiesenen Benutzerfreundlichkeitsvorteile widerspiegelt.
Das Menüband, das in Office 2007 eingeführt und 2021 neu gestaltet wurde, gruppiert Befehle in großen Symbolleisten mit Registerkarten. Es hat andere Software beeinflusst und sogar LibreOffices eigenen „Tabbed“-Modus inspiriert.
„No Proof“ – das Band ist ergonomischer
LibreOffice behauptet, es gebe keine objektiven Beweise dafür, dass Schnittstellen im Ribbon-Stil effizienter oder benutzerfreundlicher seien. Das Projekt argumentiert, dass die Popularität des Menübands größtenteils auf die Marktbeherrschung von Microsoft und nicht auf sein überlegenes Design zurückzuführen ist.
Laut LibreOffice bewerten viele Benutzer alternative Office-Suiten danach, wie sehr sie Microsoft Office ähneln, anstatt die Qualität der Benutzeroberfläche unabhängig zu beurteilen.
Mehrere UI-Optionen vs. ein Paradigma
LibreOffice hebt seine Flexibilität als einen wesentlichen Unterschied hervor. Benutzer können zwischen mehreren Layouts wechseln, darunter klassische Symbolleisten, kompakte Varianten, kontextbezogene Symbolleisten, eine seitenleistenorientierte Ansicht und eine Oberfläche im Ribbon-Stil.
Das Projekt kontrastiert dies mit dem, was es als einen einzigen erzwungenen Designansatz in Microsoft Office und ähnlichen Suiten beschreibt.
Größere Unterschiede über das Design hinaus
Über die Schnittstellendebatte hinaus legt LibreOffice Wert auf Open-Source-Zugriff, eine starke Positionierung beim Datenschutz, Unterstützung für Makros in mehreren Sprachen und native Unterstützung des Open Document Format (ODF).
Unterdessen erweitert Microsoft Microsoft 365 weiterhin um die kommenden Funktionen „Agent Mode“ und „Smart Editing“, neue DLP-Schutzfunktionen für Copilot und ein Outlook-Update, das Besprechungskonflikte automatisch beseitigen soll.
Letztendlich dreht sich die Debatte um die Prioritäten der Benutzer: Vertrautheit mit der Benutzeroberfläche, Integration in das Ökosystem, Datenschutz oder Anpassung.
Was denken Sie? Bevorzugen Sie Microsoft Office wegen der Ribbon-Oberfläche oder gibt es andere Gründe? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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