Microsoft kündigt endlich ReFS-Boot-Unterstützung für Windows Server an

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Nach jahrelanger Nachfrage hat Microsoft endlich ReFS-Boot-Unterstützung für Windows Server Insider angekündigt. Da Server-Workloads jetzt Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und enorme Kapazität erfordern, zielt das neueste Update von Microsoft darauf ab, das Boot-Volume des Betriebssystems wie nie zuvor zu modernisieren.

Windows Server führt ReFS Boot für Insider ein

Zum ersten Mal kann Windows Server von einem Resilient File System (ReFS) installiert und gebootet werden. Für diejenigen, die es nicht wissen: Es handelt sich um ein formatiertes Laufwerk direkt über die Setup-Benutzeroberfläche. ReFS wurde für Datenintegrität im großen Maßstab entwickelt und schützt jetzt das kritischste Volume auf Ihrem Server. die Bootdiskette des Betriebssystems. Laut Microsoft gewährleistet dies eine größere Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Leistung vom Start an, reduziert Ausfallzeiten und mindert Korruptionsrisiken.

Das neue ReFS-Boot-Volume bietet mehrere Vorteile gegenüber herkömmlichem NTFS. Das auf Integrität ausgerichtete Copy-on-Write-Design ermöglicht eine Online-Fehlerbehandlung, ohne dass chkdsk erforderlich ist. Metadaten-Prüfsummen, Integritätsströme und proaktive Fehlererkennung erhöhen die Zuverlässigkeit. Volumes können auf bis zu 35 Petabyte skaliert werden, was weit über die 256-TB-Grenze von NTFS hinausgeht, und machen Server so zukunftssicher, wenn der Speicherbedarf wächst.

Auch die Leistung wird verbessert. ReFS beschleunigt die Erstellung von VHD(X)-Dateien fester Größe, beschleunigt große Dateikopiervorgänge und unterstützt Sparse Provisioning zur Optimierung von I/O-lastigen Szenarien. Microsoft behauptet, dass Aufgaben, die früher Minuten dauerten, jetzt in Sekunden oder Millisekunden erledigt werden können, unabhängig von der Dateigröße.

Erste Schritte mit ReFS Boot

Windows Server-Insider können in den neuesten Builds (11.02.26 oder höher) auf den ReFS-Start zugreifen. Benutzer benötigen UEFI-Firmware und müssen das Systemlaufwerk während der Einrichtung als ReFS formatieren. Nach der Installation können einfache Befehle wie fsutil fsinfo volumeInfo C: bestätigen, dass das Laufwerk ReFS verwendet.

Microsoft betont außerdem, dass dieser Start erst der Anfang ist. Durch die Kombination von Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Geschwindigkeit bringt ReFS-Boot moderne Serverfunktionen auf das Betriebssystem-Volume, wodurch Systeme vom ersten Tag an stabil und reaktionsfähig bleiben.

Darüber hinaus hat das Unternehmen Insider dazu ermutigt, die Funktion auszuprobieren und über das Windows Server Insiders Forum Feedback zu geben.

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