Leck behauptet, Capcom habe ein neues Remake von Resident Evil 1 gestartet

/de/images/resident-evil-remake.jpg

Ein neues Resident Evil 1-Remake befindet sich möglicherweise bereits in der Entwicklung, wie Insider Gamer berichtete, wie der Branchenexperte Dusk Golem berichtete. Allein der Zeitpunkt macht die Behauptung leicht verständlich: Das ursprüngliche Resident Evil kam 1996 auf den Markt, womit der Survival-Horror-Klassiker 30 Jahre alt ist.

Capcom hat das erste Spiel bereits einmal umfassend überarbeitet. Das Nintendo GameCube-Remake von 2002 modernisierte die Grafik, erweiterte Umgebungen und verfeinerte das Gesamtgefühl, während die Kernidentität erhalten blieb. Diese Version liegt nun mehr als zwei Jahrzehnte zurück und der Altersunterschied nährt neue Spekulationen, dass Capcom die Villa wieder für moderne Hardware umbauen will.

Das Leck deutet auf eine „vollständige Produktion“ hin, aber der Zeitrahmen klingt lang

Dem Bericht zufolge ist das neue Remake kürzlich in Produktion gegangen, während sich das Projekt noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet. Diese Kombination ist wichtig. Eine frühe Produktion signalisiert normalerweise echte Dynamik, aber „sehr früh“ bedeutet auch, dass das Team noch die Richtung ändern, Funktionen neu ausarbeiten oder das Konzept sogar zurückstellen kann.

Der Leak deutet auch darauf hin, dass Fans damit nicht so schnell rechnen sollten. Wenn Capcom das Remake überhaupt ausliefert, könnte das Veröffentlichungsfenster basierend auf dem im Bericht genannten aktuellen Entwicklungszeitplan vier bis sieben Jahre später erscheinen. Diese Schätzung deckt sich damit, wie lange Remakes mit großem Budget dauern können, wenn Studios auf moderne Grafik, erweiterte Systeme und breitere Plattformen abzielen.

Capcoms Remake-Strategie zahlt sich weiterhin aus

Capcom hat jahrelang viel in Resident Evil investiert und oft gleichzeitig mit Neuzugängen und Remakes jongliert. Dieser Ansatz verlieh dem Franchise stetigen Aufschwung, sodass die Serie inzwischen weltweit fast 200 Millionen Mal verkauft wurde.

Aktuelle Ergebnisse stützen auch die Idee, dass Capcom Remakes als verlässliche Säule und nicht als Nebenprojekt betrachtet. Berichten zufolge wurden „Resident Evil Requiem“ in weniger als einer Woche mehr als 5 Millionen Exemplare verkauft, was den Druck noch erhöht, die Pipeline sowohl mit neuen Spielen als auch mit neu interpretierten Klassikern voll zu halten.

Weitere Gerüchte über Remakes kursieren weiterhin

Die Gerüchteküche hört nicht bei Resident Evil 1 auf. Zu der gleichen breiteren Welle von Gerüchten gehörte auch die Rede von einem Remake von Resident Evil: Code Veronica, wobei der Erfolg von Requiem diese Erwartungen noch verstärkte. Fans haben Capcom schon seit Jahren gebeten, Code Veronica noch einmal zu überdenken, daher verbreitet sich jedes Anzeichen einer Bewegung schnell.

Dennoch garantieren Lecks selten etwas. Studios prüfen ständig Konzepte, bauen Prototypen und brechen Projekte ab, insbesondere wenn sich Prioritäten verschieben oder Zeitpläne enger werden. Dieses Risiko wächst, wenn sich ein Projekt in der frühen Entwicklungsphase befindet und die Teams noch Richtung und Umfang testen.

RE Engine steht wahrscheinlich im Mittelpunkt des Plans

Wenn Capcom grünes Licht für ein weiteres Resident Evil 1-Remake gibt, ist die wahrscheinlichste technische Grundlage die RE Engine. Capcom hat es in den letzten Resident Evil-Veröffentlichungen verwendet, darunter Resident Evil Village und mehrere moderne Remakes, was es zur offensichtlichen Wahl für eine weitere hochkarätige Neuauflage macht.

Durch die Verwendung einer vertrauten Engine kann Capcom außerdem Pipelines, Tools und Fachwissen über mehrere Teams hinweg wiederverwenden. Das erklärt, wie das Unternehmen sowohl Neuzugänge als auch Remakes gleichzeitig am Laufen halten kann, selbst wenn jedes Projekt eine ausgefeilte, filmische Präsentation erfordert.

Nichts in diesem Bericht gilt als Bestätigung, der nächste echte Meilenstein würde also von Capcom selbst kommen. Fans werden wahrscheinlich auf Hinweise wie interne Personalverschiebungen, langwierige Marketingbemühungen oder eine offizielle Remake-Roadmap achten, die den Rahmen dafür bildet, was nach der aktuellen Liste kommt.

Bis es soweit ist, bleibt dies ein überzeugendes Gerücht mit langer Laufzeit. Der Zeitpunkt des Jubiläums der Franchise passt, die Erfolgsbilanz des Remakes passt und die Verkaufsdynamik passt. Nur Capcom kann daraus eine echte Ankündigung machen.

In anderen Nachrichten hat Ubisoft ein Remake von Assassin’s Creed Black Flag bestätigt, und neue Gerüchte deuten darauf hin, dass Tencent aufgrund seines Einflusses auf mehrere Spielestudios unter Druck geraten könnte.

*️⃣ Quelllink:

Insider Gamer, mehr als 5 Millionen Exemplare in weniger als einer Woche verkauft, bestätigte ein Assassin’s Creed Black Flag-Remake, Tencent könnte unter Druck geraten,