Samsung könnte die NAND-Preise im Jahr 2026 angesichts der explodierenden KI-Nachfrage verdoppeln

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Samsung hat kürzlich mit der Einführung seines HBM4- und energieeffizienten HBM4E-Speichers für Schlagzeilen gesorgt, die für KI-Workloads der nächsten Generation entwickelt wurden. Nun deuten Berichte darauf hin, dass das Unternehmen auch eine deutliche Preiserhöhung für eine weitere wichtige Speichertechnologie vorbereitet: NAND-Flash.

Laut Sedaily plant Samsung, die NAND-Preise im zweiten Quartal 2026 deutlich zu erhöhen, nachdem es bereits zu Beginn des Jahres Erhöhungen umgesetzt hatte. Wenn die Strategie wie berichtet voranschreitet, könnten die kombinierten Preiserhöhungen die NAND-Kosten im Laufe des Jahres 2026 um mehr als 200 % in die Höhe treiben.

Die KI-Nachfrage verändert den Speichermarkt

Der Schritt spiegelt die schnell wachsende Nachfrage aus dem KI-Sektor wider. Da Hyperscaler die Infrastruktur für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle erweitern, ist die Speicherkapazität ebenso wichtig geworden wie die Rechenleistung.

NAND-Flash, das in Servern und Rechenzentren verwendete SSDs mit Strom versorgt, spielt eine entscheidende Rolle bei der Speicherung von Trainingsdatensätzen und der Bewältigung von Workloads mit langen Kontexten. Quellen aus der Industrie sagen, dass die Speicherhersteller nun eine stärkere Verhandlungsmacht bei Lieferdiskussionen haben, was es ihnen ermöglicht, aggressive Preisanpassungen durchzusetzen.

Unternehmen, die stark auf große Speichersysteme angewiesen sind, haben oft nur begrenzte Alternativen, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage.

Weitere NAND-Hersteller werden voraussichtlich folgen

Samsung ist nicht der einzige Anbieter, von dem erwartet wird, dass er die Preise erhöht. Andere große NAND-Hersteller, darunter SK hynix und Kioxia, bereiten Berichten zufolge ähnliche Steigerungen vor, da der Speichermarkt enger wird.

Der NAND-Markt hat bereits extreme Volatilität erlebt. Berichten zufolge stiegen die Preise im vergangenen Jahr um rund 450 %, da die Hersteller ihre Produktion zwischen DRAM und NAND ausbalancierten und gleichzeitig die Nachfrage nach KI-Hardware zunahm.

KI-Infrastruktur treibt den Speicherbedarf voran

Die KI-Infrastruktur ist zunehmend auf SSD-Speicher mit hoher Kapazität angewiesen, um riesige Datensätze zu unterstützen. Moderne KI-Plattformen, einschließlich der Vera Rubin-Systeme von NVIDIA, erfordern große Mengen an schnellem Speicher, um Trainingsdaten effizient zu verarbeiten und erweiterte Kontextfenster während der Inferenz aufrechtzuerhalten.

Große Speicheranbieter wie Samsung, SanDisk, SK hynix und Kioxia versuchen nun, von der starken Hyperscaler-Nachfrage im Zusammenhang mit der KI-Erweiterung zu profitieren.

Mögliche Auswirkungen auf Verbraucherhardware

Sollten die prognostizierten Preiserhöhungen eintreten, könnten die Auswirkungen über das Rechenzentrum hinausgehen. Höhere NAND-Kosten würden wahrscheinlich zu teureren SSDs, einem knapperen Angebot für PC-Hersteller und steigenden Preisen für Verbraucherhardware führen.

Analysten gehen davon aus, dass der NAND-Markt eine ähnliche Entwicklung wie die jüngste DRAM-Versorgungskrise einschlagen wird, obwohl einige Prognosen darauf hindeuten, dass das NAND-Preiswachstum aufgrund der KI-gesteuerten Nachfrage noch aggressiver ausfallen könnte.

In ähnlichen Nachrichten befindet sich Samsung Berichten zufolge in Gesprächen mit ByteDance über die Entwicklung eines benutzerdefinierten KI-Chips, der für umfangreiche KI-Workloads konzipiert ist.

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