
Kürzlich durchgesickerte Benchmarks für den Core Ultra 9 290K Plus sahen vielversprechend aus, aber neue Berichte deuten darauf hin, dass Intel vor der Markteinführung stillschweigend den Stecker aus dem Chip gezogen hat.
Core Ultra 9 290K Plus angeblich abgesagt
Laut TechPowerUp hat Intel den Core Ultra 9 290K Plus eingestellt, der als Flaggschiff-SKU der Arrow Lake Refresh-Reihe dienen sollte. Während das Arrow Lake Refresh immer noch auf ein Veröffentlichungsfenster im März oder April abzielt, plant Intel nicht mehr, ein neues Core Ultra 9-Tier-Refresh-Modell einzuführen.
Stattdessen wird Intel den Core Ultra 7 270K Plus als Top-Arrow-Lake-Refresh-CPU positionieren.
Core Ultra 7 270K Plus wird zur Top-Refresh-SKU
Berichten zufolge wird der Core Ultra 7 270K Plus mit 8 P-Cores und 16 E-Cores ausgeliefert, was der gemunkelten Konfiguration des eingestellten 290K Plus entspricht. Berichten zufolge beschleunigt der Prozessor auf bis zu 5,5 GHz, wobei P-Cores 5,4 GHz und E-Cores bis zu 4,7 GHz erreichen.
Die Taktraten liegen etwa 100 bis 200 MHz unter dem, was der Core Ultra 9 290K Plus geboten hätte, was bedeutet, dass die Leistungssteigerungen durch den Arrow Lake Refresh ab Werk auf dem Papier bescheiden erscheinen.
Produktüberschneidungen waren wahrscheinlich ausschlaggebend für die Entscheidung
Die gemeldete Absage scheint mit einer Überschneidung der Besetzung zusammenzuhängen. Intel verkauft bereits den Core Ultra 9 285K, und mit dem 290K Plus wären drei nahezu identische High-End-SKUs entstanden, die sich hauptsächlich durch Taktraten unterscheiden. Durch den Wegfall des 290K Plus vereinfacht Intel die Validierung, Fertigung und Lieferkettenplanung.
Dieser Schritt setzt auch Ressourcen frei, während Intel sich auf die Einführung von Nova Lake vorbereitet, die später in diesem Jahr erwartet wird.
Auch ohne eine neue Core Ultra 9-Aktualisierung könnten Arrow Lake Refresh-Systeme durch Änderungen auf Plattformebene noch Gewinne erzielen. Eine schnellere DDR5-7200-Speicherunterstützung, Intel-Leistungsoptimierungen ähnlich dem in China exklusiven Tuning und Verfeinerungen des P-Core- und E-Core-Verhaltens könnten helfen, die Lücke zu schließen.
Die endgültigen Spiele- und Produktivitätsergebnisse bleiben ungewiss, bis die CPUs im Einzelhandel ausgeliefert werden und in den kommenden Wochen vollständige Testberichte eintreffen.
Das ist nicht die einzige mögliche Absage, die die Runde macht. In separaten Berichten wird behauptet, Intel könnte den Arc B770 aufgrund steigender VRAM-Kosten ausrangieren. Eine weitere positive Nachricht für bestehende Benutzer ist, dass es Enthusiasten kürzlich gelungen ist, die Leistung des Arc A380 mithilfe eines experimentellen XeSS 3-Workarounds zu verdreifachen, was zeigt, dass Intels Grafik-Stack noch ungenutztes Potenzial hat.
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Benchmarks für den Core Ultra 9 290K Plus, TechPowerUp, Arrow Lake Refresh-Reihe, Intel streicht möglicherweise den Arc B770, dreifache Leistung des Arc A380,