Das betrifft nicht nur Sie: Benutzer erhalten nach ESU falsche Windows 10-„End-of-Support“-Meldungen

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Zusammenfassung

  • Windows 10 zeigte trotz gültiger ESU oder erweitertem Support fälschlicherweise Warnungen zum Ende des Supports an.

  • Nach dem Update vom 14. Oktober wurde eine Warnung angezeigt, die betroffenen PCs erhielten jedoch weiterhin Sicherheitsupdates.

  • Microsoft hat einen Cloud-Konfigurations-Fix veröffentlicht; Es folgt ein permanentes Update, um die Meldung zu korrigieren.

Windows 10 ist nicht mehr verfügbar – es sei denn, Sie haben ein ESU, das Updates bis zum nächsten Jahr verlängert, sollten Sie diese nicht mehr erhalten. Umso verwirrender ist es, dass Windows 10-Benutzer trotz einer gültigen ESU-Lizenz Meldungen erhalten, dass der Support nicht mehr gewährleistet ist.

Windows 10-Benutzer, die entweder ein ESU erhalten haben (durch Bezahlung oder Anspruch auf ein kostenloses Update) oder anderweitig Anspruch auf längerfristigen Software-Support haben, sehen eine Meldung, dass ihre Windows 10-Computer keinen Anspruch auf weitere Updates haben. Zur Erinnerung: Normales Windows 10 mit ESU erhält Updates bis Oktober 2026, und einige Varianten von LTSC Windows 10 erhalten Updates bis 2027 oder bis 2032 im Fall von IoT Enterprise LTSC 2021. Das ist also definitiv nicht richtig.

Der Fehler, der nach einem Update vom 14. Oktober auftrat, sorgte bei Benutzern und IT-Administratoren für große Verwirrung, die glaubten, ihre Systeme seien noch mehrere Jahre lang geschützt. Auf der Seite mit den Windows Update-Einstellungen wurde die fehlerhafte Warnung angezeigt, die lautete: „Ihre Windows-Version hat das Ende des Supports erreicht.“ Es versteht sich von selbst, dass es sich hierbei um eine fehlerhafte Meldung handelt. Wenn Ihr PC ordnungsgemäß für den Erhalt weiterer Updates registriert ist, sollten Sie die Updates trotzdem erhalten, unabhängig davon, ob Sie darüber informiert werden, ob Sie berechtigt sind oder nicht.

Da jedoch die Frist vom 14. Oktober für reguläre Windows 10-Hauptupdates abgelaufen ist, wird dies einige Benutzer verständlicherweise immer noch verwirren. Im Unternehmenskontext ist es sogar noch schlimmer, da es zu unnötigen Service-Desk-Anrufen und Verwaltungsaufwand führen kann. Zum Glück hat sich Microsoft bereits gemeldet und bestätigt, dass das Problem auf die angezeigte Meldung beschränkt war. Alle betroffenen Geräte erhielten unabhängig von der Warnung weiterhin ihre geplanten Sicherheitsupdates.

Microsoft berichtete, dass es einen Cloud-basierten Konfigurations-Fix veröffentlicht hat, um das Problem für viele betroffene Geräte automatisch zu beheben. Dies sollte als Notlösung dienen, bis in einem zukünftigen Update eine dauerhaftere Lösung verfügbar ist. Sie müssen allerdings warten.

Quelle: Das Register

*️⃣ Quelllink:

The Register,