
Microsoft treibt seine Pläne, Windows 11 in ein vollwertiges „KI“-Betriebssystem umzuwandeln, trotz der Gegenreaktionen von Copilot voran.
Der erste große Schritt in diese Richtung ist eine experimentelle Funktion namens „Agent Workspace“, die KI-Agenten Zugriff auf die am häufigsten verwendeten Ordner in Ihrem Verzeichnis gewährt, z. B. Desktop, Musik, Bilder und Videos. Außerdem können KI-Agenten über eine eigene Laufzeit, einen eigenen Desktop und ein eigenes Benutzerkonto verfügen und immer im Hintergrund laufen, wenn Sie die Funktion aktivieren.
Neue Agentenfunktionen in Windows 11
Sobald ich Windows 11 Build 26220.7262 installiert habe, bemerkte Windows Insight einen neuen Schalter „Experimentelle Agentenfunktionen“ auf der Seite „KI-Komponenten“ in der App „Einstellungen“ > „System“.

Dadurch wird „Agent Workspace“ aktiviert, aber es funktioniert derzeit nicht, und falls Sie sich fragen: Es ist nur für Windows-Insider im Dev- oder Beta-Channel verfügbar.
Was sind KI-Agenten und wie funktionieren sie?
Bevor ich erkläre, was ein Agent Workplace ist, müssen Sie KI-Agenten verstehen. Wenn Sie ChatGPT jemals verwendet haben, sind Sie vielleicht auf „Agenten“ gestoßen. KI-Agenten haben ihre eigene Benutzeroberfläche und navigieren wie ein Mensch.
Wenn Sie beispielsweise den ChatGPT-Agenten bitten, eine Reise zu buchen, öffnet er Chromium unter Linux in einem Azure-Container, durchsucht die Abfrage, besucht verschiedene Websites, navigiert durch jede Seite und bucht mit Ihren gespeicherten Anmeldeinformationen ein Flugticket. Ein KI-Agent versucht, einen Menschen nachzuahmen und kann Aufgaben in Ihrem Namen ausführen, während Sie sich zurücklehnen und entspannen.
Das ist die Kernidee, die Silicon Valley zu verkaufen versucht.
Bisher waren diese Agenten auf Cloud-Container mit Chromium- und Linux-Terminalzugriff beschränkt, aber da Microsoft möchte, dass Windows 11 ein „KI-natives“ Betriebssystem wird, fügt es Agent Workspace hinzu.
Der Agentenarbeitsbereich ist eine separate, eigenständige Windows-Sitzung, die speziell für KI-Agenten entwickelt wurde und in der sie ihr eigenes Konto, ihren eigenen Desktop und ihre eigenen Berechtigungen erhalten, sodass sie im Hintergrund auf Ihre Dateien klicken, tippen, sie öffnen und an Ihren Dateien arbeiten können, während Sie weiterhin Ihren normalen Desktop verwenden.
Anstatt einen Agenten direkt als Sie agieren zu lassen, erweitert Windows diesen zusätzlichen Arbeitsbereich, gewährt ihm eingeschränkten Zugriff (wie bestimmte Ordner wie Dokumente oder Desktop) und hält seine Aktionen isoliert und überprüfbar.
Jeder Agent kann seinen eigenen Arbeitsbereich und seine eigenen Zugriffsregeln haben, sodass das, was ein Agent sehen oder tun kann, nicht automatisch für andere gilt und Sie die Kontrolle darüber behalten, was er berühren darf.
Ich finde, dass die Idee von Agent Workspace ein wenig der von Windows Sandbox ähnelt, aber sie ist nicht auf Sicherheit oder Datenschutz ausgelegt und könnte eine der Möglichkeiten sein, Spaß mit KI unter Windows 11 zu haben.

Wenn Sie die Funktion aktivieren, warnt Windows, dass sie die Leistung beeinträchtigen und Ihre Sicherheits- oder Datenschutzkontrollen beeinträchtigen könnte. Sie erhalten jedoch Zugriff auf neue „agentische“ Erfahrungen im Betriebssystem.
Windows 11 ermöglicht KI-Agenten den Zugriff auf Ihre Dokumente und Desktop-Ordner
Wenn Sie die Funktion aktivieren, gewähren Sie Agenten Zugriff auf Apps und sogar lokale Ordner wie Desktop, Musik, Bilder und Videos.
Agent Workspace benötigt Zugriff auf Apps oder private Ordner, um in Ihrem Namen Aktionen auszuführen. Microsoft besteht darauf, Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen, indem es Agent Workspace eine eigene Autorisierung (ein separates Konto, ähnlich Ihrem Benutzerkonto) und eine Laufzeitisolation erteilt. Jeder Agent hat seine eigenen definierten Dos und Don’ts.
Die Idee besteht darin, den Agenten einen eigenen Hinterhof auf Ihrem PC zu geben und sie die ganze Zeit im Hintergrund laufen zu lassen. Sie können die Protokolle überwachen und die Agentenaktivität im Auge behalten.

Obwohl jeder Agent unabhängig von Ihrem persönlichen Konto ein eigenes Konto erhält, benötigt ein Agent dennoch Zugriff auf Ihre persönlichen Ordner, z. B. Dokumente und Desktop. Sie werden aufgefordert, Berechtigungen für Folgendes zu erteilen:
-
Apps in Windows
-
Persönliche Ordner, hauptsächlich Downloads, Dokumente und Desktop usw.
KI-Agenten können Leistungsprobleme haben
In unseren Tests hat Windows Insight festgestellt, dass die experimentelle Umschaltfunktion vor potenziellen Leistungsproblemen warnt und dass dies sinnvoll ist.
KI-Agenten werden ständig im Hintergrund ausgeführt und nutzen je nach Aktivität des Agenten RAM oder CPU. Die ersten Benchmarks von Microsoft deuten jedoch darauf hin, dass sie PCs nicht wirklich leistungslos machen. Microsoft sagt, dass KI-Agenten eine begrenzte Menge an RAM und CPU verbrauchen werden, sagt uns aber nicht, wie begrenzt das „Limit“ ist.
Standardmäßig sind diese Agenten leichtgewichtig, der Haken ist jedoch, dass einige Agenten ressourcenintensiv sein können.
Microsoft besteht darauf, dass ihm Power-User am Herzen liegen
Ironischerweise wurde dieses neue Agentenerlebnis angekündigt, nachdem der Windows-Chef von Microsoft versprochen hatte, Windows für alle zu verbessern, auch für Entwickler, die ihm sehr am Herzen liegen.
Obwohl die Funktion „Experimentelle Agenten“ optional ist, macht sie deutlich, dass Microsoft nicht aufhören wird, in KI für Windows 11 zu investieren, und dass Agentic OS die Zukunft ist, ob es Ihnen gefällt oder nicht.
Zuhause
Teilen
Newsletter
WL-Newsletter
WL-Newsletter!
Bleiben Sie mit den neuesten Windows-, IT- und KI-Updates auf dem Laufenden. Mehr als 50.000 Abonnenten vertrauen darauf.
Name
Kostenlos beitreten
*️⃣ Quelllink:
Copilot-Gegenreaktion, Windows Sandbox, Microsofts Windows-Chef versprach, Windows für alle zu verbessern, Zuhause ,
Newsletter
,