
Microsoft hat kürzlich ein Problem behoben, bei dem Microsoft 365 Copilot vertrauliche E-Mails zusammenfassen konnte. Jetzt geht das Unternehmen noch weiter, um ähnlichen Risiken vorzubeugen, indem es neue Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Datenverlust und zusätzliche Verwaltungsfunktionen einführt.
Laut Neowin führt Microsoft zwei neue Verwaltungskontrollen für Microsoft 365 Copilot ein, die sich auf Branding und KI-Inhaltstransparenz konzentrieren.
Microsoft fügt Copilot Corporate Branding hinzu
Microsoft wird Administratoren ab Ende März erlauben, der Copilot-App-Fußzeile ein Firmenlogo hinzuzufügen. Das Ziel ist einfach: Helfen Sie den Mitarbeitern, sofort zu erkennen, dass sie eine offizielle, von der Organisation verwaltete Copilot-Umgebung verwenden.
Die Funktion basiert auf der vorhandenen Organisationsdesignkonfiguration im Microsoft 365 Admin Center. Beim Start wird nur das Logo in der Fußzeile angezeigt, ohne Unterstützung für benutzerdefinierte Farben oder vollständiges Interface-Design.
Dieser visuelle Hinweis könnte dazu beitragen, das Phishing-Risiko zu verringern, insbesondere da gefälschte KI-Tools und geklonte Unternehmensportale immer häufiger vorkommen. Durch die eindeutige Kennzeichnung einer sicheren Arbeitsumgebung können Unternehmen das Risiko verringern, dass Mitarbeiter sensible Daten auf nicht autorisierten Plattformen eingeben.
Obligatorisches Wasserzeichen für KI-generierte Medien
Microsoft hat außerdem seinen Zeitplan für obligatorische Wasserzeichenrichtlinien für KI-generierte Inhalte aktualisiert.
Visuelle und akustische Wasserzeichen für KI-veränderte Inhalte werden bis Mitte März im Cloud Policy-Dienst verfügbar sein. Administratoren müssen die Wasserzeichenrichtlinie manuell aktivieren, damit sie wirksam wird.
Nach der Aktivierung werden Wasserzeichen auf KI-generierte oder KI-modifizierte Multimediainhalte angewendet. Dazu gehören in Clipchamp erstellte Videos und aus Word-Dokumenten generierte Audioübersichten.
Das Wasserzeichen für statische Bilder wurde Ende Februar separat eingeführt. Allerdings funktioniert die Bildwasserzeichenmarkierung derzeit als Einstellung auf Benutzerebene, während die Video- und Audiowasserzeichenmarkierung mandantenweiten Richtlinien unterliegt.
Der Schritt steht im Einklang mit den wachsenden Compliance-Anforderungen rund um die Transparenz synthetischer Medien. Unternehmen benötigen zunehmend eine klare Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten, um regulatorische, ethische und interne Governance-Standards zu erfüllen.
Darüber hinaus hat Microsoft mit der Einführung einer automatischen Zusammenfassungsfunktion für Copilot Notebook begonnen. Die neue Funktion zielt darauf ab, die Überprüfung von Inhalten zu rationalisieren und die Produktivität zu steigern, indem automatisch prägnante Übersichten über das Notizbuchmaterial erstellt werden.
Mit Markenkontrollen, Wasserzeichenrichtlinien und neuen Produktivitätsfunktionen baut Microsoft die Unternehmenspräsenz von Copilot weiter aus und verschärft gleichzeitig die Aufsichts- und Transparenzkontrollen.
*️⃣ Quelllink:
Microsoft 365 Copilot könnte vertrauliche E-Mails zusammenfassen, Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Datenverlust, Neowin, obligatorische Wasserzeichenrichtlinien, Zusammenfassungsfunktion für Copilot Notebook,