Speicherkrise weitet sich aus, da die DDR4-Preise weltweit explodieren

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ASUS hat bereits bevorstehende Preiserhöhungen im Zusammenhang mit Speicherknappheit bestätigt, und auch die Preise für Nintendo Switch 2 werden aufgrund höherer Produktionskosten voraussichtlich steigen. Der Druck betrifft nicht mehr nur Speicher der nächsten Generation, da die DDR4-Preise jetzt in einem beispiellosen Tempo steigen.

Die Preise für DDR4-RAM steigen aufgrund der DDR5-Knappheit

Laut TechPowerUp steigen die Preise für DDR4-RAM weltweit, was die zunehmende globale DRAM-Knappheit widerspiegelt. Eine neue Analyse von Goldman Sachs, zitiert über Ctee, zeigt, dass die DDR4-Spotpreise bis zu 172 % über den Vertragspreisen liegen, was auf eine extreme Nachfrage und ein begrenztes Angebot hinweist.

Südkorea, der weltweit größte Speicherexporteur, hat seine DRAM-Exporte im Jahresvergleich um 72 % gesteigert, was auf einen starken globalen Nachfragedruck hindeutet. Auch die Hersteller spüren die Auswirkungen. Nayanke meldete einen massiven jährlichen Umsatzanstieg von 445 %, der hauptsächlich auf höhere DDR4-Preise zurückzuführen ist.

Verbraucher sehen bereits die Konsequenzen. Ein 32-GB-Corsair-Vengeance-LPX-DDR4-3200-Kit stieg in nur sechs Monaten von 71,99 $ auf 262,99 $ und verwandelte zuvor erschwingliche Upgrades in Premium-Käufe.

Der Anstieg steht in direktem Zusammenhang mit der Abkehr der Käufer von DDR5, das weiterhin durch den massiven KI-gesteuerten Speicherbedarf eingeschränkt wird. Anfang des Jahres bestätigte ASUS eine erhöhte Produktion von DDR4-Motherboards und verwies auf DDR5-Engpässe und überhöhte Kosten.

Angesichts der allgemeinen Verknappung des Speicherangebots warnen Analysten nun, dass es auch bei NVIDIA-GPUs zu ähnlichen Engpässen kommen könnte, was den Druck auf die PC-Hardware- und Gaming-Märkte in den kommenden Monaten weiter erhöhen würde.

*️⃣ Quelllink:

ASUS hat bereits bevorstehende Preiserhöhungen bestätigt, die Preise für Nintendo Switch 2 werden voraussichtlich ebenfalls steigen, TechPowerUp, NVIDIA-GPUs könnten mit ähnlichen Engpässen konfrontiert sein,