Intel Core Ultra 9 290K Plus-Leck deutet auf Desktop-Aktualisierung von Arrow Lake hin

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Ein neuer Geekbench-Datenbankeintrag hat den Intel Core Ultra 9 290K Plus enthüllt und bietet den bisher klarsten ersten Einblick in Intels kommende Arrow-Lake-Desktop-Aktualisierung.

Intel hat bereits bestätigt, dass ein Arrow Lake Refresh geplant ist, Modellnamen, Spezifikationen oder ein Startfenster hat das Unternehmen jedoch nicht offiziell bekannt gegeben.

Die Geekbench-Auflistung zeigt eine Leistungssteigerung von 10 %

Wie Guru 3D schreibt, paart ein durchgesickerter Geekbench-Eintrag den Core Ultra 9 290K Plus mit einem ASUS ROG Strix Z890-E Gaming Wi-Fi-Motherboard und 64 GB DDR5-6800-Speicher, was auf Tests auf einer fast endgültigen Enthusiastenplattform hindeutet.

Die Ergebnisse wurden auch direkt mit dem aktuellen Core Ultra 9 285K verglichen und zeigten spürbare Steigerungen sowohl bei Single- als auch bei Multi-Thread-Workloads.

CPU-Modell |

Geekbench Single-Core |

Geekbench Multi-Core—|—|—Core Ultra 9 290K Plus |

3.535 |

25.106

Core Ultra 9 285K |

~3.200 |

~22.560

Basierend auf diesen Zahlen bietet der 290K Plus eine Steigerung der Single-Threaded-Leistung um etwa 10 % und bei Multithread-Workloads eine Steigerung von etwa 11 %.

Gleiches Kernlayout, höhere Taktraten erwartet

Leaks deuten darauf hin, dass der Core Ultra 9 290K Plus die gleiche 24-Kern-Konfiguration wie der 285K beibehält, aufgeteilt in 8 Leistungskerne und 16 Effizienzkerne. Auch die Leistungsgrenzen bleiben voraussichtlich unverändert und liegen bei 125 W PL1 und 250 W PL2.

Der Leistungsschub ist wahrscheinlich eher auf höhere Taktraten als auf Architekturänderungen zurückzuführen. Gerüchte deuten darauf hin, dass die Effizienz der Kerne auf bis zu 4,8 GHz ansteigt, etwa 200 MHz mehr als zuvor, während die Leistungskerne bei Turbo- und Thermal-Speed-Boost-Grenzwerten etwa 100 MHz zulegen könnten.

Der Geekbench-Lauf selbst zeigt, dass die CPU während des Tests einen Boost-Takt von rund 5,7 GHz erreicht.

Das Arrow Lake Refresh wird voraussichtlich auf dem LGA 1851-Sockel bleiben und die Kompatibilität mit bestehenden Z890-Motherboards gewahrt bleiben. Dies könnte es aktuellen Z890-Benutzern ermöglichen, ihre CPU zu aktualisieren, ohne die gesamte Plattform auszutauschen.

Allerdings müssen Motherboard-Hersteller wahrscheinlich rechtzeitig BIOS-Updates einführen, um die volle Unterstützung für die neuen Chips sicherzustellen.

Wie immer dient ein einzelnes Geekbench-Ergebnis nur als Frühsignal. Faktoren wie BIOS-Reife, Speicheroptimierung und Betriebssystemkonfiguration können die Benchmark-Ergebnisse erheblich beeinflussen.

Die endgültigen Urteile werden von unabhängigen Bewertungen abhängen, die die Spieleleistung, die Arbeitslast der Entwickler, die Dauertakte, die Thermik und die Energieeffizienz untersuchen, sobald die Arrow Lake Refresh-CPUs offiziell auf den Markt kommen.

Gleichzeitig schränkt Intel möglicherweise das Arc-iGPU-Branding basierend auf der Speicherkonfiguration ein, was die Vermarktung einiger Systeme einschränkt. Intel hat außerdem seine Xeon 600-CPUs vorgestellt, die bis zu 86 Kerne für Benutzer von High-End-Workstations bieten, was eine engere Produktsegmentierung in der gesamten Produktpalette signalisiert.

*️⃣ Quelllink:

Arrow Lake Refresh ist geplant, Guru 3D, Einschränkung des Arc iGPU-Brandings, Xeon 600-CPUs,