
Microsoft gab heute bekannt, dass das Hardware Dev Center (HDC) ab Ende dieses Jahres die Anforderungen an die Treiberübermittlung verschärfen wird, indem es über die InfVerif/h-Validierung strengere Treiberisolationsregeln durchsetzt. Dies betrifft sowohl WHCP (Windows Hardware Compatibility Program) als auch Attestation-Treiberpakete.
Obwohl InfVerif/h bereits Teil bestehender WHCP- und Attestation-Workflows ist, wird Microsoft die Compliance-Messlatte höher legen. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass viele Treiber, die zuvor die Prüfungen bestanden haben, jetzt möglicherweise scheitern, wenn sie nicht aktualisiert werden.
Microsoft sagt, dass es mit diesem Schritt die Sicherheit und Qualität im Windows-Treiber-Ökosystem erhöhen möchte, indem es sicherstellt, dass Treiberpakete besser von externen Störungen isoliert werden.
Was müssen Fahrer und Partner tun?
Bevor Sie einen Treiber einreichen, führen Sie InfVerif/h lokal aus, um Verstöße gegen den neuen Regelsatz zu erkennen. Das Windows Driver Kit (WDK) von Microsoft enthält das neueste InfVerif-Tool (im Tools-Ordner der WDK-Installation zu finden). Um auf den 25H2-Regelsatz abzuzielen, verwenden Sie:
InfVerif/h/rulever 25h2
Während der Zertifizierung werden InfVerif/h-Tests automatisch als Teil des Windows 11 25H2 HLK-Prozesses ausgeführt.
Wenn Treiber unter den aktualisierten Regeln versagen, müssen Entwickler sie überarbeiten und dabei sicherstellen, dass sie den Prinzipien der Treiberpaketisolierung entsprechen und Registrierungs- oder Dateivorgänge außerhalb zulässiger Zonen vermeiden. Da Microsoft die WHCP-Unterstützung für Windows 10 im Einklang mit dem Lebensende seines Betriebssystems einstellt, ist die Treiberentwicklung nun vollständig auf Windows 11 ausgerichtet.
*️⃣ Quelllink:
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