
Epic Games lässt Fortnite-Betrügern keinen Raum, da das Unternehmen strengere PC-Sicherheitsanforderungen für Turniere eingeführt hat und gleichzeitig eine aggressive juristische Kampagne gegen Regelverstöße fortsetzt. Die Änderungen, die am 19. Februar in Kraft treten sollen, spiegeln einen umfassenderen Vorstoß zur Stärkung der Wettbewerbsintegrität in einer Zeit wider, in der Online-Shooter einer ständigen Prüfung der Fairness ausgesetzt sind.
Strengere PC-Anforderungen für kompetitives Spielen
Gemäß den aktualisierten Regeln müssen alle PC-Spieler, die an Fortnite-Turnieren teilnehmen, Secure Boot, TPM und IOMMU aktivieren. Für diejenigen, die es nicht wissen: IOMMU ist eine Sicherheitsfunktion auf Hardwareebene, die steuert, wie Geräte auf den Systemspeicher zugreifen, wodurch es für Cheat-Hardware schwieriger wird, das Spiel während der Ausführung zu stören.
Laut Epic verwenden etwa 95 % der PC-Spieler von Fortnite Windows 11-kompatible Systeme, was bedeutet, dass die meisten bereits die neuen Standards erfüllen sollten oder sie aktivieren können, ohne neue Hardware kaufen zu müssen. Allerdings müssen Spieler mit älteren oder stark angepassten Setups möglicherweise ihre Systemeinstellungen anpassen, um weiterhin für Wettbewerbsspiele qualifiziert zu sein.
Abgesehen von den Systemanforderungen hat Epic erklärt, dass es weiterhin rechtliche Schritte gegen Betrüger und diejenigen, die von ihnen profitieren, einleitet. Das Unternehmen hat kürzlich einen Spieler ins Visier genommen, dem Betrug und DDoS-Angriffe vorgeworfen wurden, was zu einer lebenslangen Sperre für alle Epic-Dienste führte.
Im Jahr 2025 erwirkte Epic ein Gerichtsurteil in Höhe von 175.000 US-Dollar gegen einen Turnierbetrüger, der auf eine Klage nicht reagierte. Darüber hinaus wurden Klagen gegen Personen eingereicht, denen die Entwicklung und der Verkauf von Cheat-Software vorgeworfen wird, und es wurden Vergleiche in Fällen von Kontodiebstahl und organisiertem Regelverstoß erzielt.
Ein umfassenderes Vorgehen gegen Betrug
Epic sagt, dass es Exploits weiterhin schnell patcht, seine Systeme gegen Reverse Engineering schützt und sich auf den Kernel-Level-Schutz von Easy Anti-Cheat verlässt. Neben Spielermeldungen im Spiel werden auch Datenanalysen und maschinelles Lernen eingesetzt, um verdächtiges Verhalten zu erkennen.
In einer Zeit, in der Cheat-Tools oft als Abonnementdienste verkauft werden, kann es eine strategische Veränderung sein, sowohl Spieler als auch Entwickler anzusprechen. Die größere Frage ist nun, ob strengere Hardware-Anforderungen und rechtlicher Druck die Wettbewerbsszene von Fortnite sinnvoll schützen oder Betrüger lediglich dazu drängen, sich erneut anzupassen.
*️⃣ Quelllink:
strengere PC-Sicherheitsanforderungen,