
NVIDIA könnte RTX 50-GPU-Lieferungen nach China um bis zu 40 % reduzieren
Frühere Spekulationen deuteten darauf hin, dass China DeepSeek den Kauf von NVIDIA H200-KI-Beschleunigern genehmigt hatte, doch neue Berichte deuten nun in die entgegengesetzte Richtung für Consumer-GPUs. Wie VideoCardz berichtet, stimmen aktuelle Beiträge von Board Channels über die Priorisierung der RTX 50-Serie eng mit dem aktuellen Marktverhalten überein.
Neue Gerüchte deuten auf erhebliche RTX 50-Lieferkürzungen für China hin
NVIDIA hat öffentlich bestritten, den Versand bestimmter RTX 50-Modelle absichtlich einzuschränken, und behauptet, dass alle SKUs weiterhin ausgeliefert werden. Trotz dieser Haltung verkaufen sich mehrere GPUs der RTX 50-Serie inzwischen deutlich über dem UVP, was auf ein geringeres reales Angebot schließen lässt, als offizielle Aussagen vermuten lassen.
Einem Dezember-Gerücht von Board Channels zufolge plante NVIDIA, das RTX-50-GPU-Angebot um 30–40 Prozent zu kürzen. In einem neueren Beitrag wird nun behauptet, dass das gesamte GPU-Angebot auf dem chinesischen Festland im Vergleich zu einem normalen Quartal um etwa 30 Prozent zurückgehen könnte. Berichten zufolge stammen die Informationen von vorgelagerten NVIDIA-Quellen und Add-in-Board-Partnern.
In demselben Bericht heißt es, chinesischen AIB-Marken und -Händlern sei geraten worden, ihre Lagerbestände konservativ zu verwalten, aggressive Preisnachlässe zu vermeiden und die Preisgestaltung beizubehalten. Diese Prognose impliziert einen weiteren Aufwärtsdruck auf die Preise, wenn das Angebot knapper wird und wettbewerbsfähige Preissenkungen vermieden werden. Die Strategie scheint spezifisch für China zu sein, und es gibt keine Hinweise auf ähnliche Angebotsanpassungen in Nordamerika oder Europa.
China fungiert oft als Frühindikator für breitere GPU-Markttrends, da dort viele Grafikkarten-Montagelinien betrieben werden. Veränderungen im regionalen Angebotsverhalten zeigen sich häufig erst später in der globalen Preisgestaltung und Verfügbarkeit.
NVIDIA hat allgemeinere Marktbeschränkungen anerkannt und erklärt, dass die Nachfrage nach GeForce-RTX-GPUs weiterhin stark ist, während das Speicherangebot weiterhin mit Einschränkungen konfrontiert ist. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben mit Lieferanten zusammen, um die Speicherverfügbarkeit zu erhöhen. Während NVIDIA keine offiziellen Preiserhöhungen angekündigt hat, sind die Preise für RTX 5070 Ti in den USA bereits gestiegen, was den anhaltenden Angebotsdruck widerspiegelt.
In entsprechenden Nachrichten hat NVIDIA angedeutet, dass TSMC möglicherweise die Chip-Fertigungskapazität verdoppeln muss, um der wachsenden KI- und GPU-Nachfrage gerecht zu werden, was unterstreicht, wie langwierig die globale Halbleiterlieferkette geworden ist.
*️⃣ Quelllink:
DeepSeek kauft NVIDIA H200, VideoCardz, RTX 5070 Ti-Preise sind bereits gestiegen, TSMC muss möglicherweise die Chipherstellung verdoppeln,