
Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass AMD möglicherweise die Häufigkeit von Treiberaktualisierungen für die Ryzen Z1- und Ryzen Z1 Extreme-APUs, die in beliebten Handheld-Gaming-PCs verwendet werden, reduziert hat.
Laut TechPowerUp trat das Problem nach einem Lenovo Korea-Update und mehreren Benutzerberichten von Handheld-Besitzern auf. Einige Benutzer, darunter Besitzer des ASUS ROG Ally (nicht X), behaupten, dass sie weiterhin Treiber verwenden, die etwa aus dem August 2025 stammen.
Der Ryzen Z1 und der Z1 Extreme wurden 2023 auf den Markt gebracht und versorgen Geräte wie den ASUS ROG Ally und den Lenovo Legion Go mit Strom. Allerdings glauben mehrere Besitzer mittlerweile, dass die Chips in einen langsameren oder regelmäßigeren Treiberaktualisierungszyklus übergegangen sind.
Z1 Extreme-Handhelds wechseln Berichten zufolge zu einem langsameren Treiberzyklus
Die Situation ist nicht ganz einfach. OEMs wie ASUS und Lenovo validieren und verteilen Treiber für ihre spezifischen Handheld-Konfigurationen.
Der Ryzen Z1 Extreme unterstützt konfigurierbare TDP-Bereiche von 9 W bis 30 W. Diese Flexibilität erfordert gerätespezifische Tests, um Stabilität über verschiedene thermische und Leistungsgrenzen hinweg sicherzustellen.
Jeder Hersteller stimmt Leistungsziele, Taktraten und Kühlprofile unterschiedlich ab. Aus diesem Grund können generische AMD-Treiber ohne zusätzliche Validierung nicht immer auf allen Geräten bereitgestellt werden.
Dies bedeutet, dass Verzögerungen auf AMDs interne Treiberfrequenz, OEM-Genehmigungszeitpläne oder eine Kombination aus beidem zurückzuführen sein können.
Benutzer probieren Z2-Treiber aus, Lenovo warnt davor
Einige Besitzer haben versucht, neuere Treiber zu installieren, die für Z2-basierte Geräte wie das Legion Go S entwickelt wurden, um neuere Optimierungen zu erzielen.
Lenovo hat von der gegenseitigen Installation von Treibern abgeraten. Das Unternehmen warnt davor, dass Treiber nicht austauschbar sind und zu Systeminstabilität führen können.
Die Installation inkompatibler Treiber kann auf Premium-Handheld-Systemen zu Leistungsproblemen, Abstürzen oder sogar Hardwareproblemen führen.
Unterdessen sollen neuere Ryzen-Z2-Extreme-Handhelds, die im Jahr 2025 auf den Markt kommen, Berichten zufolge weiterhin regelmäßige Treiberaktualisierungen erhalten, was bei Enthusiasten die Besorgnis über eine langfristige Softwareunterstützung für Z1-Extreme-Geräte verstärkt.
AMD und seine OEM-Partner haben noch keine detaillierten Angaben zum zukünftigen Aktualisierungsrhythmus für die Plattform gemacht.
Auch wenn weiterhin Fragen zur Unterstützung von Handheld-Treibern bestehen, schreitet AMDs allgemeine Roadmap weiter voran. Berichten zufolge sind Zen 6-Desktop-CPUs für 2027 geplant, was auf eine längere Wartezeit zwischen den großen Desktop-Generationen hindeutet.
Was das Rechenzentrum angeht, sagt AMD, dass der Instinct MI455X ohne Verzögerungen im Zeitplan liegt. Unterdessen kommt es bei Radeon RX 9000-Grafikkarten aufgrund der schwächeren Nachfrage zu Preissenkungen, was Spielern, die ein Upgrade anstreben, zugute kommen könnte.
*️⃣ Quelllink:
TechPowerUp , Zen 6-Desktop-CPUs sind Berichten zufolge für 2027 geplant, AMD sagt, dass der Instinct MI455X im Zeitplan bleibt, Radeon RX 9000-Grafikkarten,