
Wenn Sie demnächst vorhaben, sich das Lenovo Legion Go 2 zuzulegen, sollten Sie angesichts der aktuellen Preisgestaltung vielleicht etwas innehalten. Der Handheld ist jetzt bei Best Buy für 1.999,99 US-Dollar gelistet, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem ursprünglichen Einführungspreis von 1.349,99 US-Dollar in den USA (über VideoCardz). Das entspricht etwa einer Steigerung um 650 US-Dollar oder fast 48 Prozent mehr als ursprünglich von Lenovo gefordert.
In einer Zeit, in der Handheld-Gaming-PCs immer wettbewerbsfähiger werden, löst diese Preisverschiebung bei den Spielern einige offensichtliche Bedenken aus. Der Eintrag ist außerdem als nicht verfügbar markiert, was darauf hindeutet, dass dies möglicherweise noch nicht den stabilen Einzelhandelspreis widerspiegelt. Allerdings fällt die Zahl besonders im Vergleich zu Alternativen auf.
Dieser Vergleich lässt sich im Vergleich zur ASUS ROG Xbox Ally X, die derzeit 999,99 US-Dollar kostet, immer schwerer ignorieren. Beide Geräte befinden sich in einer ähnlichen Leistungsstufe, wobei die Z2-Extreme-Chips von AMD den Kern bilden. Allerdings liegt der Preis für den Handheld von Lenovo mittlerweile doppelt so hoch, was es schwierig macht, den Preisunterschied zu rechtfertigen.
Apropos Hardware: Auf dem Papier sieht das Legion Go 2 immer noch solide aus. Es verfügt über ein 8,8-Zoll-2K-OLED-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz sowie 32 GB RAM und 1 TB Speicher. Allerdings scheint auch der breitere Handheld-Markt an einem Scheideweg zu stehen. AMD-Geräte basieren weiterhin auf älteren GPU-Architekturen und es gibt in diesem Bereich immer noch keine klaren Anzeichen für RDNA 4. Mittlerweile gibt es schon seit Monaten Gerüchte über Intels Arc-G3-Handheld-Chips, aber bisher ist noch nichts Konkretes aufgetaucht.
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Lenovo Legion Go 2, Best Buy, VideoCardz ,