Deutschlands nördlichster Staat verzichtet auf Microsoft Outlook und plant, Office Next aufzugeben

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Das deutsche Land Schleswig-Holstein hat seine Abhängigkeit vom Software-Ökosystem von Microsoft offiziell beendet. Ganz zu schweigen davon, dass es ein wichtiger Meilenstein in Europas wachsender Bewegung für digitale Souveränität ist.

Der Staat hat seine seit langem geplante Migration von Microsoft Exchange Server und Outlook auf die Open-Source-Alternativen Open-Xchange und Mozilla Thunderbird abgeschlossen. Laut einem Bericht von The Register wurden dabei über 40.000 Konten sowie über 100 Millionen E-Mails und Kalendereinträge migriert.

Seit Jahren äußern europäische Regierungen Bedenken hinsichtlich der Datensouveränität und einer übermäßigen Abhängigkeit von in den USA ansässigen Technologiegiganten. Die schleswig-holsteinische Regierung reiht sich nun in eine wachsende Liste europäischer Institutionen ein, darunter auch der öffentliche Sektor Dänemarks, die sich von proprietärer Software zugunsten von Open-Source-Lösungen verabschieden.

Der Übergang ist Teil einer umfassenderen Initiative, Microsoft Office durch LibreOffice und SharePoint durch Nextcloud zu ersetzen. Der Staat testet außerdem Linux-basierte Desktops, um seine Abhängigkeit von Windows vollständig zu reduzieren.

Es ist erwähnenswert, dass die Migration nicht so reibungslos verlief, wie der Staat gedacht hätte, wie die deutsche Nachrichtenagentur Heise berichtete. Da die französische Nationalpolizei bereits über 100.000 Linux-Systeme über ihre „GendBuntu“-Distribution betreibt, ist Deutschlands nördlichster Staat nun Teil des kollektiven Schwenks des Kontinents hin zu offener digitaler Unabhängigkeit.

über: Neowin

*️⃣ Quelllink:

ein Bericht von The Register, Dänemarks öffentlicher Sektor, Heise , Neowin ,