
Windows ist vielleicht das vielseitigste Betriebssystem auf dem Desktop-Markt. Es versorgt alles mit Strom, von Tablets und Gaming-Handhelds bis hin zu High-End-Kreativ-Workstations und fast allem, was dazwischen liegt. Es ist ein Betriebssystem, das darauf ausgelegt ist, alles für jeden zu bieten, aber dennoch den Eindruck erweckt, als wäre es für niemanden optimiert.
Die Out-of-the-Box-Optimierung war noch nie die stärkste Stärke der Plattform, und in der neuesten Version wird der „servicelastige“ Ansatz für viele Benutzer, die seit mehreren Generationen auf der Windows-Plattform arbeiten, zu einer Belastung. Für diejenigen, die viel Geld für leistungsstarke Hardware ausgegeben haben, ist es nie eine angenehme Erfahrung, festzustellen, dass die Schnelligkeit ihres Systems durch Hintergrundprozesse und Dienste beeinträchtigt wird, nach denen sie nie gefragt haben.
Warum hat Windows so viele Hintergrundprozesse?
Was verbraucht Ihren gesamten System-RAM?

Bei einem Neustart, bei dem nur die Desktop-Oberfläche in Sicht war, beschloss ich, den Task-Manager auszuführen und stellte fest, dass 29 % meines 32-GB-Systemspeichers bereits belegt waren, ohne ein einziges Symbol zu berühren. Während sich herausstellte, dass es sich bei einigen dieser Prozesse um Nvidia-Container und andere OEM-Dienstprogramme handelte, handelte es sich bei den anderen um eine Art Blackbox.
Auf der Liste befanden sich einige bekannte kryptische Entitäten wie „Antimalware Service Executable“, „Secure System“ und „Connected User Experiences“, die der durchschnittliche Benutzer nicht erkennen würde. Aber das scheint auch Teil eines größeren Problems der Benutzererfahrung zu sein. Ein Benutzer sollte keinen fortgeschrittenen Abschluss in Software-Engineering benötigen, nur um zu verstehen, warum sein inaktives System fast 9 GB RAM verbraucht. Der Task-Manager erklärt nicht vollständig, womit diese Prozesse zusammenhängen, und Microsoft verschleiert sie gerne mit undurchsichtigen Namen, die Benutzer oft dazu zwingen, in Foren einzutauchen und sie zu identifizieren.
Dies trägt auch zur Zurückhaltung bei, die Prozesse zu beenden oder zu deaktivieren. Da Benutzern keine transparente Beschreibung der Dienste zur Verfügung gestellt wird, die ihre Systemressourcen beanspruchen, haben sie natürlich Angst, dass beim Herumbasteln versehentlich etwas kaputt geht. Für den Fall, dass sich ein Benutzer dazu entschließt, einen nicht wesentlichen Dienst wie „Windows Widgets“ oder Telemetrie zu beenden, wird es im Wesentlichen zu einem digitalen Schlagabtausch. Das Betriebssystem wird sie beim nächsten Start einfach wiederbeleben, was zu einem Overhead führt, der sich auf alle Chips auswirkt, unabhängig von der Leistungsfähigkeit.

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Welche Auswirkungen hat dies auf Ihr System?
Die Konsequenzen trägt vor allem Ihre Hardware
Wenn die einzige Folge davon eine aufgeblähte Task-Manager-Liste wäre, wäre das kein wirklicher Grund zur Sorge, und meine einzige Empfehlung wäre, die Überwachung solcher Prozesse ganz einzustellen. Tatsache ist, dass einige dieser Prozesse messbare und konsistente Auswirkungen auf die Systemleistung haben. Da keine zwei Systeme mit ähnlich leistungsfähiger Hardware ausgestattet sind, bedeutet dies, dass verschiedene Benutzer mit unterschiedlichen Arbeitslasten unterschiedlich starke Auswirkungen haben. Ein Benutzer mit 64 GB DDR5-Speicher in seinem System würde eine Speicherauslastung von 3 bis 4 GB weitaus bequemer übersehen als bei einem Laptop mit einem 8 GB SO-DIMM.
Es gibt einige auffällige Symptome der Gedächtnisbelegung, die sich teilweise in Mikrostottern äußern. Hierbei handelt es sich um kurze, spürbare Unterbrechungen der „Schnelligkeit“ Ihres Systems, die durch periodische CPU- und Festplattenspitzen verursacht werden. Telemetrieerfassung, Kompatibilitätsscans oder Fehlerberichte können diese vorübergehenden Spitzen verursachen. Ein solcher Overhead durch Systemprozesse kann sich wie eine ständige Belastung der Produktivität anfühlen. Microsoft selbst behauptet, dass Windows ständig verfügbaren Systemspeicher für Caching-Zwecke nutzt.
Die Auswirkungen auf Wärme und Strom werden vielleicht am wenigsten diskutiert, sind aber für Benutzer von Laptops und Mobilgeräten dennoch von Bedeutung. Telemetriedienste im Hintergrund können selbst bei geringer Auslastung häufig zu einem erhöhten Stromverbrauch führen, was dazu führt, dass Geräte im Leerlauf oder bei geringer Auslastung wärmer laufen, als sie sollten.

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Es gibt viele Möglichkeiten, die Leistung Ihres Systems sicher wiederherzustellen, entweder durch den Einsatz von Community-gesteuerten Tools oder durch manuelle Eingriffe, wenn Sie bereit sind, Zeit zu investieren. Zu den beliebten Möglichkeiten hierfür gehört die Verwendung von Dienstprogrammen wie Win11Debloat oder Winhance, die unverzichtbar geworden sind, seit Microsoft beschlossen hat, die KI-Funktionen für Windows 11 zu verdoppeln.
Wenn Ihnen diese Skripte entmutigend oder eher fragwürdig erscheinen, gibt es im Microsoft Store auch kostenlose Alternativen. Meine jüngsten Erfahrungen mit Wintoys waren überwältigend positiv, da das Dienstprogramm die Möglichkeit bietet, Telemetrie und nicht unbedingt erforderliche Hintergrunddienste zu deaktivieren, ohne dass PowerShell-Skripte ausgeführt werden müssen.
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Das Betriebssystem von Microsoft erfordert seit jeher ein gewisses Maß an Verwaltung nach der Installation, das bei Linux und macOS nicht der Fall ist, und die Standardeinstellungen, die Microsoft für „einheitlich“ hält, werden der Hardware, auf der sie laufen, selten, wenn nicht überhaupt, gerecht. Der Zeitaufwand lohnt sich jedoch durchaus. Ohne unnötigen Overhead ist Windows 11 ein wirklich leistungsfähiges und raffiniertes Desktop-Betriebssystem.
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