
Berichten zufolge hat NVIDIA seine ursprünglichen HBM4-Bandbreitenziele für Rubin vor der Markteinführung zurückgenommen, da Speicherlieferanten an den Produktionsgrenzen arbeiten.
Trotz der Anpassung wird erwartet, dass Rubin weiterhin die große HBM4-Nachfrage auf dem gesamten KI-Hardwaremarkt ankurbeln wird.
NVIDIA senkt Leistungsziel für Rubin HBM4 aufgrund von Lieferengpässen
Laut TechPowerUp hat NVIDIA seine HBM4-Speichererwartungen für die kommenden „Rubin“-GPUs angepasst, nachdem Zulieferer Schwierigkeiten hatten, die ursprünglichen Bandbreitenziele des Unternehmens zu erreichen.
NVIDIA strebte zunächst eine Gesamtspeicherbandbreite von 22 TB/s für die Rubin-Plattform an. Es wird jedoch erwartet, dass die ersten Lieferungen nun näher an 20 TB/s liefern, was für HBM4 etwa 10 Gbit/s pro Pin entspricht.
Bandbreitenziele zurückgefahren
Die Rubin-Roadmap von NVIDIA zeigt, wie sich die Ambitionen im Laufe der Zeit entwickelt haben. Berichten zufolge strebte das Unternehmen im März 2025 13 TB/s auf dem VR200 NVL72-System an. Bis September 2025 stieg diese Zahl auf 20,5 TB/s, und auf der CES 2026 bestätigte NVIDIA ein Ziel von 22 TB/s.
Die neue Erwartung von 20 TB/s stellt einen leichten Rückgang gegenüber diesen Spitzenprognosen dar. Obwohl die Anpassung immer noch branchenführend ist, deutet sie darauf hin, dass Lieferantenbeschränkungen die tatsächliche Leistung beeinflussen.
Lieferantendruck auf SK Hynix und Samsung
Die aktuelle HBM4-Lieferung für Rubin wird voraussichtlich ausschließlich von SK Hynix und Samsung erfolgen. SemiAnalysis berichtet, dass SK Hynix etwa 70 % des HBM4 für VR200 NVL72-Systeme liefern wird, während Samsung für die restlichen 30 % verantwortlich sein wird.
Berichten zufolge hat Micron die HBM4-Lieferkette für Rubin verlassen. Stattdessen wird Micron voraussichtlich LPDDR5X-Speicher für die „Vera“-CPUs bereitstellen, der bis zu 1,5 TB Systemspeicher unterstützen kann.
Diese Verschiebung ermöglicht es Micron, sich auf den CPU-seitigen Speicher zu konzentrieren und so seine Abwesenheit im HBM4-Segment auszugleichen.
Der Instinct MI455X-Beschleuniger von AMD bietet eine Speicherbandbreite von 19,6 TB/s. NVIDIAs ursprüngliches Ziel von 22 TB/s hätte Rubin deutlich in Führung gebracht. Selbst bei etwa 20 TB/s wird erwartet, dass Rubin einen Wettbewerbsvorteil behält, wenn auch mit einem geringeren Spielraum als zuvor prognostiziert.
NVIDIA hatte geplant, durch schnellere DRAM-Geschwindigkeiten und verbesserte Verbindungen zwischen CPU, GPU und Systemstruktur eine höhere Bandbreite zu erreichen. Lieferantenbeschränkungen scheinen nun einzuschränken, wie weit diese Ambitionen bei Erstlieferungen gehen können.
Trotz der Anpassung bleibt Rubin als Flaggschiff-KI-Plattform mit aggressiven Leistungszielen positioniert. Im Rahmen entsprechender Entwicklungen hat NVIDIA bereits seine ersten Vera Rubin VR200-Muster an Kunden ausgeliefert, während Samsung den HBM4E-Speicher weiter verfeinert und die Energieeffizienz erheblich steigert.
*️⃣ Quelllink:
Es wird weiterhin erwartet, dass Rubin die große HBM4-Nachfrage ankurbeln wird. TechPowerUp hat seine ersten Vera Rubin VR200-Muster ausgeliefert, Samsung verfeinert weiterhin den HBM4E-Speicher,