Google Meet und Microsoft Teams machen endlich einen Schritt in Richtung echter Interoperabilität

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Google beseitigt still und leise eine der lästigsten Barrieren bei Videokonferenzen in Unternehmen. Ab diesem Monat werden Google Meet und Microsoft Teams endlich zusammenarbeiten, ohne auf Workarounds von Drittanbietern angewiesen zu sein.

So verbinden sich Google Meet und Microsoft Teams jetzt

Die neue Interoperabilitätsfunktion ermöglicht es Chrome OS-basierter Google Meet-Hardware, direkt an Microsoft Teams-Besprechungen teilzunehmen. Gleichzeitig können Windows-basierte Microsoft Teams Rooms-Geräte jetzt an Google Meet-Anrufen teilnehmen. Für Unternehmen, die beide Plattformen unter einen Hut bringen, ist dies ein bedeutsamer Wandel.

Bisher erforderten gemischte Umgebungen häufig zusätzliche Dienste oder komplexe Setups. Laut Google soll dieses Update die plattformübergreifende Zusammenarbeit vereinfachen, insbesondere für Unternehmen mit standardisierter Besprechungsraum-Hardware.

Es sind jedoch einige Einschränkungen zu beachten. Die Funktion unterstützt derzeit nur Chrome OS-basierte Google Meet Rooms und Windows-basierte Microsoft Teams Rooms. Andere Gerätetypen sind beim Start nicht enthalten. Google stellte außerdem klar, dass bestehende Pexip-Konfigurationen für Organisationen, die sie bereits verwenden, unverändert bleiben.

Aus Administratorsicht ist die Funktion standardmäßig aktiviert. IT-Teams können es bei Bedarf auf der Ebene der Organisationseinheit deaktivieren. Anleitungen zur Einrichtung für die Teilnahme an Google Meet über Microsoft Teams-Räume werden in der Administratordokumentation von Microsoft behandelt, während Google Anweisungen für die Teilnahme an Teams-Besprechungen über Meet-Hardware bereitstellt.

Verfügbarkeit und Rollout-Zeitplan

Der Rollout ist bereits im Gange. Die Sichtbarkeit der Admin-Konsole begann am 3. Februar 2026 für die Domänen „Rapid Release“ und „Scheduled Release“. Endbenutzer können die Funktion ab dem 16. Februar nutzen. Die schrittweise Einführung kann bis zu 15 Tage dauern. Darüber hinaus steht das Update allen Google Workspace-Kunden zur Verfügung, die Google Meet-Hardware verwenden. Bei hybriden Arbeitsplätzen und unternehmensübergreifenden Telefonaten bringt diese Entscheidung endlich wieder ein Stück Vernunft in die Konferenzräume.

*️⃣ Quelllink:

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