
Sony schließt Bluepoint Games, das PlayStation Studios-Team hinter mehreren hochkarätigen Remakes. Die Schließung erfolgt, da das Unternehmen mit steigenden Entwicklungskosten und veränderten Marktbedingungen zu kämpfen hat.
Laut Gosu Gamers bestätigte ein Sony-Sprecher, dass Bluepoint Games im März geschlossen wird. Die Entscheidung folgt dem, was die PlayStation-Führung als herausforderndes Branchenumfeld bezeichnete, das durch langsameres Wachstum, verändertes Spielerverhalten und allgemeinen wirtschaftlichen Gegenwind gekennzeichnet war.
Eine schwierige Entscheidung für PlayStation Studios und Bluepoint Games
Sony gab an, dass der Schritt nicht leichtfertig erfolgt sei. Die Führung lobte das technische Fachwissen und die Handwerkskunst von Bluepoint und hob die lange Geschichte des Studios bei der Bereitstellung ausgefeilter Remakes und Remasters für das PlayStation-Ökosystem hervor.
Das Unternehmen fügte hinzu, dass es versuchen werde, einige betroffene Mitarbeiter nach Möglichkeit in sein globales Studionetzwerk unterzubringen.
Bluepoint hatte seit seinem Remake von Demon’s Souls im Jahr 2020 keinen neuen eigenständigen Titel mehr veröffentlicht. Früheren Berichten zufolge wurde ein im Studio in Entwicklung befindliches Live-Service-Projekt „God of War“ im Januar 2025 abgesagt. Nach dieser Absage planten Sony und Bluepoint Berichten zufolge das nächste Projekt des Teams.
Ein Vermächtnis hochkarätiger Remakes
Bluepoint Games wurde 2006 gegründet und baute seinen Ruf auf technisch anspruchsvollen Remakes und Portierungen auf. Das Studio veröffentlichte seinen ersten Titel, Blast Factor, im selben Jahr, in dem es gegründet wurde.
Im Laufe der Jahre wurde Bluepoint durch Projekte wie Demon’s Souls (2020), Shadow of the Colossus (2018) und Uncharted: The Nathan Drake Collection (2015) bekannt. Das Team trug auch zu God of War Ragnarök (2022) bei und verstärkte damit seine enge Zusammenarbeit mit den First-Party-Studios von Sony.
Sony hat Bluepoint im Jahr 2021 übernommen und es vollständig in das PlayStation Studios-Portfolio integriert. Der Fokus des Studios lag weiterhin weitgehend auf PlayStation-orientierten Remakes und der technischen Unterstützung für Flaggschiff-Franchises.
Die umfassendere Strategie von PlayStation
Trotz der Schließung zeigte sich die Führung von PlayStation zuversichtlich in die Richtung des Unternehmens und betonte, dass es einen soliden Fahrplan für das Geschäftsjahr 2026 beibehält.
An anderer Stelle im PlayStation-Ökosystem deuten Berichte darauf hin, dass eine Preiserhöhung für die PlayStation 5 in naher Zukunft unwahrscheinlich erscheint. Das Unternehmen könnte jedoch eine Erhöhung der Abonnementpreise in Betracht ziehen, um die Einnahmequellen zu diversifizieren.
Mit Blick auf die Zukunft kursieren weiterhin Gerüchte rund um die Konsole der nächsten Generation. Einige Berichte behaupten, dass die PlayStation 6 die RDNA 5-Architektur überspringen könnte, wobei mögliche Startfenster auf 2028 oder 2029 hinweisen.
Die Schließung von Bluepoint Games spiegelt den größeren Druck wider, dem die Spielebranche ausgesetzt ist, auch wenn große Plattforminhaber ihre langfristigen Hardware- und Softwarepläne vorantreiben.
*️⃣ Quelllink:
Gosu Gamers , Preiserhöhung für PlayStation 5 erscheint unwahrscheinlich, PlayStation 6 könnte RDNA 5-Architektur überspringen, Startfenster deuten auf 2028 oder 2029 hin,