
Intel veröffentlicht neuen Arc-Treiber mit erheblichen Leistungssteigerungen und Korrekturen
Intel hat einen neuen Arc-Grafiktreiber veröffentlicht, der die Leistung steigert, Game On-Unterstützung hinzufügt und schwerwiegende Probleme bei Arc-GPUs und Core-Ultra-Systemen behebt.
Intel Arc 32.0.101.8531 Beta-Treiber fügt Leistungssteigerungen und Korrekturen hinzu
Laut VideoCardz hat Intel den Arc Graphics 32.0.101.8531 BETA-Treiber für sein Arc-Ökosystem eingeführt. Das Update folgt dem jüngsten Schritt von Intel, XeSS 3-Unterstützung auf allen Arc-GPUs bereitzustellen.
Der neue Treiber bietet „Game On“-Unterstützung für kommende und größere Veröffentlichungen, darunter Marathon, Resident Evil Requiem und World of Warcraft: Midnight (DLC). Die Unterstützung erstreckt sich auf Arc B-Serie, Arc A-Serie und Intel Core Ultra-Prozessoren mit integrierter Arc-Grafik.
Leistungsverbesserungen auf den Arc- und Core Ultra-Plattformen
Intel hebt bemerkenswerte Leistungssteigerungen in mehreren DirectX-12-Titeln hervor.
In The Witcher 3 (DX12) können Benutzer einen durchschnittlichen FPS-Anstieg von bis zu 35 % bei 1080p High auf Core Ultra Series 3 im Vergleich zur Treiberversion 31.0.101.8509 feststellen.
Für Resident Evil Requiem gewinnen GPUs der Arc B-Serie bis zu 7 % bei 1080p Ultra und 6 % bei 1440p Ultra. GPUs der Arc A-Serie zeigen noch größere Verbesserungen, mit Zuwächsen von bis zu 40 % bei 1080p Ultra und 30 % bei 1440p Ultra.
Diese Verbesserungen zielen sowohl auf diskrete Arc-GPUs als auch auf integrierte Arc-Lösungen in Core-Ultra-Chips ab.
Fehlerbehebungen für wichtige Titel und Stabilitätsverbesserungen
Der Beta-Treiber 32.0.101.8531 behebt außerdem mehrere Abstürze und visuelle Probleme.
Absturzprobleme in John Carpenter’s Toxic Commando (DX12) wurden auf allen unterstützten Arc- und Core Ultra-Plattformen behoben. Intel hat außerdem das Flackern des Menüs in PUBG: Battlegrounds (DX12) auf Core Ultra Series 3 iGPUs behoben.
Die Beschädigung des Filmflackerns in Hogwarts Legacy (DX12) wurde für Core Ultra Series 3-Systeme korrigiert.
Bekannte Probleme bestehen weiterhin
Trotz der Verbesserungen listet Intel mehrere bekannte Probleme auf.
Naraka Bladepoint kann abstürzen, wenn Ray Tracing auf Arc-GPUs und Core Ultra-Systemen aktiviert ist. Auch The Finals, Star Citizen und Mafia: The Old Country können bei bestimmten Konfigurationen abstürzen.
Bei einigen Setups bemerken Benutzer möglicherweise eine Geländeverfälschung in No Man’s Sky (Vulkan). Visuelle Artefakte können in Topaz Video AI auftreten, wenn bestimmte KI-Modelle auf verschiedenen Intel-GPU-Stufen ausgeführt werden.
Professionelle Benutzer können in DaVinci Resolve Studio auf eine Beschädigung des Ansichtsfensters stoßen, insbesondere bei der HDR-Größenänderung, und PugetBench kann auf einigen Arc-Systemen abstürzen.
Bei mehreren Titeln, darunter Call of Duty: Black Ops 6, Dune: Awakening und Battlefield 6, kann es immer noch zu Flackern oder Beschädigungen kommen.
Die Intel-Grafiksoftware selbst hat weiterhin mit Stabilitätsproblemen zu kämpfen. Die App kann abstürzen, wenn Benutzer Einstellungen zurücksetzen oder auf bestimmten Seiten navigieren. Leistungsmetriken zeigen möglicherweise auch falsche Werte an, wenn sowohl integrierte als auch separate GPUs gleichzeitig aktiviert sind.
Die Treiberveröffentlichung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Intel umfassendere Architektur- und KI-Initiativen vorantreibt. Berichten zufolge bewegt sich das Unternehmen wieder zu einer einheitlicheren Kernarchitektur, während Beamte davon ausgehen, dass Panther Lake die Akzeptanz von KI-PCs in diesem Jahr auf über 50 % steigern könnte.
Mit regelmäßigen Leistungsoptimierungen und spielspezifischen Optimierungen scheint sich Intel darauf zu konzentrieren, sein Arc-Ökosystem sowohl für Desktop-GPUs als auch für integrierte Core-Ultra-Plattformen zu stärken.
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